Kläger: Claus von der Wisch zu Ascheberg, Rostorf, Bahrenfleth und Dänisch-Nienhof, Beklagter: Balthasar von Ahlefeldt zu Heiligenstedten und Drage, Amtmann zu Rendsburg, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Wilhelm Fabricius, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Streitgegenstand: Streit um die Rückzahlung, die Balthasar von Ahlefeldt irrtümlich für Claus von der Wisch an die Erben des Paul Rantzau zu Brodau wegen einer Bürgschaft 1615 gezahlt hatte
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Kläger: Claus von der Wisch zu Ascheberg, Rostorf, Bahrenfleth und Dänisch-Nienhof, Beklagter: Balthasar von Ahlefeldt zu Heiligenstedten und Drage, Amtmann zu Rendsburg, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Wilhelm Fabricius, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Streitgegenstand: Streit um die Rückzahlung, die Balthasar von Ahlefeldt irrtümlich für Claus von der Wisch an die Erben des Paul Rantzau zu Brodau wegen einer Bürgschaft 1615 gezahlt hatte
LASH, Abt. 390 Nr. 509
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1615-1620
Enthält: Landgericht 1615-1616, RKG 1617-1619 (1617-1620); Obligation des Burchard Plessen zu Kampen 1601 für Paul Rantzau zu Brodau unter Bürgschaft einiger Adliger, Quittungen (Acta priora Nr. 1, 2, Beilagen); Obligation des Burchard Plessen zu Kampen 1602 für Gosche Wensin zu Rohlstorf unter Bürgschaft der streitenden Parteien (Acta priora Nr. 11, Beilagen); Reichstagsabschied 1570 über die Herausgabe von Vorakten (Acta priora Nr. 20, Beilage)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 510
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:08 MEZ