Landesbehörde der Volkspolizei Brandenburg, Abteilung K: Anklageschriften und Urteile in Strafverfahren gemäß SMAD-Befehl 201 in Verbindung mit Direktive 38
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161 NS-Archiv ZB II 1540 A. 04-25 (723769)
161 NS-Archiv (112371) Rep. 161 NS-Archiv des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)
Rep. 161 NS-Archiv des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) >> Provinz Mark Brandenburg/Land Brandenburg (1945 ff.) >> Entnazifizierung >> Strafverfolgung auf Grund des SMAD-Befehls 201 (Verbrechen nach Direktive 38 des Alliierten Kontrollrates und nach Kontrollratsgesetz Nr. 10) >> Straf- und Ermittlungsverfahren bei den Staatsanwaltschaften, Urteile, Strafvollzug >> Urteile, Anklageschriften und Mitteilungen über Strafverfahren >> Kreisübergreifend (Sammelakten)
1947-1950
Enthält: Paul Hilker, *11.3.1902 (ZB II 1540 A. 04). - Willi Kossack, *12.3.1913 (ZB II 1540 A. 05), auch Drittschrift der Ermittlungsakte zum Verfahren wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit und Verbrechens nach Direktive 38 (Beteiligung an einer "Maßregelung" von 4 Reichsbanner-Angehörigen durch SA-Mitglieder im November 1933 in Lietzen, Kr. Lebus). - Paul Beyler, *21.3.1911 (ZB II 1540 A. 06). - Walter Müller, *24.3.1911 (ZB II 1540 A. 08). - Gustav Mundins, *6.6.1898 (ZB II 1540 A. 09). - Hans Noack, *8.12.1912 (ZB II 1540 A. 10). - Georg Seeger, *25.7.1907 (ZB II 1540 A. 11). - Willi Rockteschel, *23.9.1913 (ZB II 1540 A. 12). - Karl Wenzel, *11.4.1906 (ZB II 1540 A. 13). - Franz Schauer, *16.12.1895 (ZB II 1540 A. 14). - Fritz Grün, *26.7.1894 (ZB II 1540 A. 15). - Richard Müller, *5.9.1907 (ZB II 1540 A. 16). - Margarete Biesecke, *28.12.1922 (ZB II 1540 A. 18), auch Drittschrift der Ermittlungsakte zum Verfahren wegen Verbrechens nach Direktive 38 (gehässige Haltung gegenüber Gegnern des Nationalsozialismus durch Tätigkeit als SS-Helferin im KZ Ravensbrück und als Aufseherin in einem Arbeitslager in Magdeburg). - Richard Obal, *22.11.1900 (ZB II 1540 A. 19). - Erich May, *5.11.1905 (ZB II 1540 A. 20), auch Mitbeschuldigter Josef Nowack (Nowak). - Dr. Wilhelm Kusserow, *19.5.1901 (ZB II 1540 A. 22), auch Drittschrift der Ermittlungsakte zum Verfahren wegen Verbrechens nach Direktive 38 (wesentlicher Beitrag zur Stärkung und Erhaltung der NS-Gewaltherrschaft durch Tätigkeit als Leiter der Nordischen Glaubensgemeinschaft mit Sitz in Bad Freienwalde und Herausgabe von Schriften zur Hetze gegen Juden und Andersdenkende: "Das Nordische Artbekenntnis" und "Nordischer Glaube und Christentum"). - Kurt Jaeger, *9.4.1905 (ZB II 1540 A. 23). - Ewald Elsner, *10.10.1913 (ZB II 1540 A. 24). - Wilhelm Hoppe, *17.7.1900, und Dora Luft, geb. Meier, *24.2.1912 (ZB II 1540 A. 25).
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:05 MESZ
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