Nicht angeführt (Schwangere Frauen im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau).
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 003/0022a
former reference number: Auschwitz 13
former reference number: I479, Folio 104-107
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Allgemeines >> Pseudo-medizinische Versuche
23.02.1945
Oben Genannte wurde im 05.1944 verhaftet und in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau eingeliefert. Dort wurde ihr 7 jähriges Kind vernichtet. Sie mußte im Hospital bei den schwangeren Frauen arbeiten. Dort erlebte sie, daß Frauen, bei denen die Spritzen nicht wirkten, umgebracht wurden.
Frauen die lebende Kinder zur Welt brachten, mußten diese teilweise selbst erwürgen, sonst wurden sie selbst umgebracht oder bekamen tagelang kein Essen.
(Auszugsweise übersetzter Text in russ. Sprache).
Frauen die lebende Kinder zur Welt brachten, mußten diese teilweise selbst erwürgen, sonst wurden sie selbst umgebracht oder bekamen tagelang kein Essen.
(Auszugsweise übersetzter Text in russ. Sprache).
A. K., geboren 1909 in Bystrioa (Ungarin) (ehemaliger Häftling des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau)
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ