Johans v. Gumpenberg, Komtur zu Ellingen und Statthalter der Ballei Franken, stimt zu, dass die Dorfgemeinde der zu der Ordenspfarrei Remlingen gehörigen Filiale Ha{e}rckein in der von ihren erbauten Kirche ebenda mit genannten Zinsen und Gülten eine Messpfründe stiftet, umschreibt die Pflichten des Pfründeinhabers und behält dem Pfarrer zu Remlingen ausdrücklich seine bisherigen Einnahmen aus Ha{e}rckhein, insbesonders seine bisher bezogenen Zehnten aus Güter der Stiftung und des Kaplans, vor. - Gültpflichtige: Jacob Tu{e}l, Stawffer und die Stawfferin von Ha{e}rckein, Gerung Starcke, Cuntz Maier, Hans Tru{e}bler, Heincz Bu{e}ser und seine Schwiegermutter Elspeth Leczerin, alle zu Schma{e}hingen, Hans Gerung von Balgheim, Sohn des Meiers Gerung, Georg Vischer auf der Stritmühle ebenda, Heincz Bonyng von Motingen, Cuntz Scho{e}n ebenda. Des weiteren werden genannt Sitz Maier, Ruh, Weberlin, Unkauf, Bislin, Jorg Francz, Lucz Sicz, Sicz Eberhart, Koch, Francz Eberhart, Heincz Bissinger, Vl von Schmähingen, die Witwe des Sicz Tatterman, Cuntz der Schnyder, beide von Motingen. - Der Pfarrer Jacob Wiesse zu Remlingen, Ludwig [XII.] von Oettingen, kaiserlicher Hofmeister, stimmen zu. - Siegler: Landkommende Ellingen, Dechant Hans Siber von Althein und Graf Ludwig v. Oettingen.

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Staatsarchiv Nürnberg