Streit zwischen den Müllern Hans Rogge und Hans Biesenthal zu Osterburg um die Genehmigung zum Bau einer neuen Mühlen auf einer alten wüsten Mühlenstelle vor dem Seehäuser Tor
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2 Kurmärkische Kammer S 2093 (743917)
2 Kurmärkische Kammer (1686733) Rep. 2 Kurmärkische Kriegs- und Domänenkammer - Akten
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1719-1723
Enthält v. a.: Gesuch des Hans Rogge, der bereits eine Mühle vor dem Seehäuser Tor von Osterburg besitzt, den Vorzug beim Aufbau der Wassermühle auf einer wüsten Mühlenstelle vor diesem Tor zu erhalten, die der Magistrat zu Osterburg dem Müller Hans Biesenthal, der eine Windmühle vor dem Stendaler Tor betreibe, überlassen wolle, 1719. – Entscheidung der Kriegs- und Domänenkammer, dem Biesenthal das Baurecht zuzusprechen, da der Vorbesitzer Lüdicke die Mühle Biesenthal überlassen habe, 1720. - Mehrfache Untersagung des Weiterbaus nach dem Tod Biesenthals für dessen Witwe Ilse Nagres. - Einsetzung einer Kommission zur Vergabe des Baus, 1720. - Gesuch des Christoph Berend als weiteren Interessenten.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:33 MESZ
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