Das unverschatze Geld der Comburgischen Müllerin zu Mistlau, der Witwe von Michel Forst, der beim Stift Comburg darüber begangene Meineid, die darauf sowohl von da als auch von Hohenlohe-Kirchberg erfolgte hohe Strafe, da sie kraft der dem hiesigen Amt zu Mistlau angehörigen hohen Obrigkeit vor das Peinliche Hals- und Centgericht nach Kirchberg gestellt werden soll, endlich aber stattdessen für 1000 Gulden gestraft worden.
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Das unverschatze Geld der Comburgischen Müllerin zu Mistlau, der Witwe von Michel Forst, der beim Stift Comburg darüber begangene Meineid, die darauf sowohl von da als auch von Hohenlohe-Kirchberg erfolgte hohe Strafe, da sie kraft der dem hiesigen Amt zu Mistlau angehörigen hohen Obrigkeit vor das Peinliche Hals- und Centgericht nach Kirchberg gestellt werden soll, endlich aber stattdessen für 1000 Gulden gestraft worden.
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 15 Nr. 11L/15
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 15 Regierung bzw. Amt Kirchberg
Regierung bzw. Amt Kirchberg >> 11. Sachen der frühen Jurisdiktionsverhältnisse
1605-1613
1 Fasz.
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:22 MEZ