Der Nürnberger Rat hat zur Entscheidung eines Streits zwischen dem Eigentümer von Schwarzenbruck, Sigmund Pfinzing, und den Gotteshauspflegern zu Feucht wegen des Zehnten für das im Schloß gehaltene Vieh die Herren Paulus Koller und Bartlme Poemer bestimmt. Diese entscheiden gütlich, daß Pfinzing 20 fl. bezahlen solle, die vom Gotteshaus verzinslich angelegt werden, womit Pfinzing und seine Nachkommen aller weiteren Anforderungen ledig sind. Bei diesem Vergleich waren zugegen von seiten des Gotteshauses Veit Kiesenpaum und Hans Karner, ferner die Gotteshauspfleger Ulrich Leisenreuter, Georg Punschab und Georg Rupprecht sowie von seiten der Gemeinde der Unterrichter Hans Koller und Sebolt Pez. Es wurden zwei gleichlautende Urkunden ausgefertigt.
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Der Nürnberger Rat hat zur Entscheidung eines Streits zwischen dem Eigentümer von Schwarzenbruck, Sigmund Pfinzing, und den Gotteshauspflegern zu Feucht wegen des Zehnten für das im Schloß gehaltene Vieh die Herren Paulus Koller und Bartlme Poemer bestimmt. Diese entscheiden gütlich, daß Pfinzing 20 fl. bezahlen solle, die vom Gotteshaus verzinslich angelegt werden, womit Pfinzing und seine Nachkommen aller weiteren Anforderungen ledig sind. Bei diesem Vergleich waren zugegen von seiten des Gotteshauses Veit Kiesenpaum und Hans Karner, ferner die Gotteshauspfleger Ulrich Leisenreuter, Georg Punschab und Georg Rupprecht sowie von seiten der Gemeinde der Unterrichter Hans Koller und Sebolt Pez. Es wurden zwei gleichlautende Urkunden ausgefertigt.
E 20 Nr. U 38
E 20 Familienarchiv von Scheurl/Schwarzenbruck
Familienarchiv von Scheurl/Schwarzenbruck
01.06.1568
Umfang/Beschreibung: Siegel: Paulus Koler (fehlt); Bartholomäus Pömer (mit Holzkapsel); Martin Haller, Waldamtmann und oberster Gotteshauspfleger zu Feucht (fehlt); Sigmund Pfinzing (mit Holzkapsel)
1 Perg.-Urk.; (ca. 43,5: 37,5+3,5 cm)
1 Perg.-Urk.; (ca. 43,5: 37,5+3,5 cm)
Archivale
Indexbegriff Person: Karner, Hans
Indexbegriff Person: Kiesenpaum, Veit
Indexbegriff Person: Koler, Hans
Indexbegriff Person: Koler, Paulus
Indexbegriff Person: Leisenreuter, Ulrich
Indexbegriff Person: Petz, Sebald
Indexbegriff Person: Pfinzing, Sigmund
Indexbegriff Person: Pömer, Barthel
Indexbegriff Person: Punschab, Georg Rupprecht, Georg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: 2.1.1. Restarchiv Pfinzing, Schmidmayer
Indexbegriff Person: Kiesenpaum, Veit
Indexbegriff Person: Koler, Hans
Indexbegriff Person: Koler, Paulus
Indexbegriff Person: Leisenreuter, Ulrich
Indexbegriff Person: Petz, Sebald
Indexbegriff Person: Pfinzing, Sigmund
Indexbegriff Person: Pömer, Barthel
Indexbegriff Person: Punschab, Georg Rupprecht, Georg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: 2.1.1. Restarchiv Pfinzing, Schmidmayer
Feucht
Nürnberg
Schwarzenbruck
Rat
Streit
Eigentümer
Zehnten
Schloß
Vieh
Gotteshaus
Kirche
Vergleich
Urkunde
Siegel
Gotteshauspfleger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ