Vor Johannes Hamer, weltl. Richter zu Soest, verkauft Rychard de Drossete mit Zustimmung seiner Frau Styne und seiner Kinder Johann und Elzeke für 30 Mark und 10 Schilling Soester Währung dem Propst und Konvent des Klosters St. Walburg bei Soest, insbesondere aber der Kämmerin und dem Kammeramt, den dritten Teil seines Salzhauses zu Sassendorf, das zum Großen Sud gehört und derzeit von Gerd Flore besessen wird. Der Anteil ist unbelastet schon im Eigentum von Rychards Vorfahren gewesen und wirft derzeit jährlich 20 Schilling ab. Der Richter und Rychard de Drossete siegeln. Zeugen: Herr Arnd van Rüden, Priester, Johann Lewe, Rutger Dünnehovet, Noelleke de wechter, Johann Strodekoghele, Bürger zu Soest.
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Vor Johannes Hamer, weltl. Richter zu Soest, verkauft Rychard de Drossete mit Zustimmung seiner Frau Styne und seiner Kinder Johann und Elzeke für 30 Mark und 10 Schilling Soester Währung dem Propst und Konvent des Klosters St. Walburg bei Soest, insbesondere aber der Kämmerin und dem Kammeramt, den dritten Teil seines Salzhauses zu Sassendorf, das zum Großen Sud gehört und derzeit von Gerd Flore besessen wird. Der Anteil ist unbelastet schon im Eigentum von Rychards Vorfahren gewesen und wirft derzeit jährlich 20 Schilling ab. Der Richter und Rychard de Drossete siegeln. Zeugen: Herr Arnd van Rüden, Priester, Johann Lewe, Rutger Dünnehovet, Noelleke de wechter, Johann Strodekoghele, Bürger zu Soest.
N c, Urk. A
N c Saline Sassendorf
Saline Sassendorf >> 13. Urkunden
1368 Januar 2 (in crastino festi Circumcisionis)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:32 MEZ