Urkunden des Klosters Heiligenthal (Bestand)
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NLA HA, Celle Or. 100 Heiligenthal
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.4 Fürstentum Lüneburg >> 1.4.1 Urkunden >> 1.4.1.3 Innere Angelegenheiten >> 1.4.1.3.2 Klöster und Stifte
1332-1498
Bestandsgeschichte: I. Zur Geschichte des Klosters
Das 1314 in Kirchgellersen gegründete Prämanstratensermönchskloster Heiligenthal wurde 1319 nach Siebelingsborstel, das fortan Heiligenthal genannt wurde, und 1382 in die benachbarte Stadt Lüneburg verlegt. Es löste sich 1530 freiwillig auf. Der Rat von Lüneburg erhielt 1562 alle Klostergüter innerhalb der Stadt, der Landesherr vereinigte diese Güter zu dem landtagsfähigen Gut Heiligenthal und gab es seinem Rat Dr. Joacheim Moller zu Lehen, dessen Nachfahren sich bis in das 20. Jahrhundert im Besitz des Rittergutes befanden.
II. Literaturhinweise
Helms, Hermann, Das Prämonstratenserkloster Heiligenthal. Gründung, Verfassung, Wirtschaft und Verfall in: Archiv für Urkundenforschung, Bd. 9, Jahrgang 1926, S. 307/421.
Hoogeweg, Hermann, Verzeichnis der Stifter und Klöster Niedersachsens vor der Reformation. Hannover und Leipzig 1908, S. 84. (Dienstbibliothek: Rb 1)
Streich, Gerhard, Klöster, Stifte und Kommenden in Niedersachsen vor der Reformation. Hildesheim 1986, S. 92.
(Dienstbibliothek: Hb 48, 30)
III. Bestandsgeschichte
Der Bestand Celle Or. 100 Kloster Heiligenthal lag bis 1946 in Celle Or. 17-28, bzw. in der Ende des 19. Jahrhunderts angelegten sogenannten "Neuen Reihe" Nr. 50. Die Lesbarkeit der Urkunden wurde durch die Frühjahrsüberschwemmung 1946 kaum beeinträchtigt. Sämtliche Siegel wurden 1968 restauriert.
Ein weiterer, größerer Urkundenbestand des Klosters Heiligenthal liegt im Urkunden-Depositum von Dr. Joachim Moller im Stadtarchiv Lüneburg. Weitere Urkunden (ca. 30 Stück) befinden sich im Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade.
Hannover, April 1968
gez. Dieter Lent
Der maschinenschriftliche Findbuch ist 2008 im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen
Bestandsgeschichte: worden.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Das 1314 in Kirchgellersen gegründete Prämanstratensermönchskloster Heiligenthal wurde 1319 nach Siebelingsborstel, das fortan Heiligenthal genannt wurde, und 1382 in die benachbarte Stadt Lüneburg verlegt. Es löste sich 1530 freiwillig auf. Der Rat von Lüneburg erhielt 1562 alle Klostergüter innerhalb der Stadt, der Landesherr vereinigte diese Güter zu dem landtagsfähigen Gut Heiligenthal und gab es seinem Rat Dr. Joacheim Moller zu Lehen, dessen Nachfahren sich bis in das 20. Jahrhundert im Besitz des Rittergutes befanden.
II. Literaturhinweise
Helms, Hermann, Das Prämonstratenserkloster Heiligenthal. Gründung, Verfassung, Wirtschaft und Verfall in: Archiv für Urkundenforschung, Bd. 9, Jahrgang 1926, S. 307/421.
Hoogeweg, Hermann, Verzeichnis der Stifter und Klöster Niedersachsens vor der Reformation. Hannover und Leipzig 1908, S. 84. (Dienstbibliothek: Rb 1)
Streich, Gerhard, Klöster, Stifte und Kommenden in Niedersachsen vor der Reformation. Hildesheim 1986, S. 92.
(Dienstbibliothek: Hb 48, 30)
III. Bestandsgeschichte
Der Bestand Celle Or. 100 Kloster Heiligenthal lag bis 1946 in Celle Or. 17-28, bzw. in der Ende des 19. Jahrhunderts angelegten sogenannten "Neuen Reihe" Nr. 50. Die Lesbarkeit der Urkunden wurde durch die Frühjahrsüberschwemmung 1946 kaum beeinträchtigt. Sämtliche Siegel wurden 1968 restauriert.
Ein weiterer, größerer Urkundenbestand des Klosters Heiligenthal liegt im Urkunden-Depositum von Dr. Joachim Moller im Stadtarchiv Lüneburg. Weitere Urkunden (ca. 30 Stück) befinden sich im Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade.
Hannover, April 1968
gez. Dieter Lent
Der maschinenschriftliche Findbuch ist 2008 im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen
Bestandsgeschichte: worden.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ