Nachlass Ferdinand Beck: Hauptlehrer in Mannheim, 1826-1909 (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N Beck, F.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Nichtstaatliches Archivgut >> Nachlässe >> Andere Nachlässe >> Beck, Ferdinand
1794-1909
Überlieferungsgeschichte
Geschenk der Familie
Inhalt und Bewertung
Zeugnisse aus Lehrerausbildung, Militärdienst, Berufsstationen in Rauental, Ettlingen, Walldürn und Mannheim
Überlieferung: Der Nachlass des Mannheimer Hauptlehrers Ferdinand Beck wurde dem Generallandesarchiv Karlsruhe von seiner Enkelin, Marie-Louise Kettner/Nauort, 2011 als Geschenk übergeben. Staatliche Personalakten lassen sich nicht nachweisen, vgl. aber den Standesbogen GLA 235 Nr. 31601 fol. 97-98.
Inhalt: Ein frühes Zeugnis - der Familie? - deutet auf die Herkunft aus Mitteldeutschland hin: in einer Abschrift des 18. Jahrhunderts wird die Flucht aus der Leibeigenschaft bei den Grafen Stollberg im 17. Jahrhundert erwähnt. Die Laufbahn des in Marlen 1826 geborenen Lehrersohns Ferdinand Beck wird seit einem Zeugnis des Ettlinger Lehrerseminars von 1844 in mehreren Stationen nachvollziehbar, als Hilfs- und Unterlehrer in Rauental und Ettlingen, als Hauptlehrer in Walldürn und Mannheim, wo er auch als Lehrer und Organist am Landesgefängnis tätig war. In den Jahren der Restauration nach 1849 leistete er Militärdienst beim III. Inganterieregiment; eine Karl-Friedrich-Verdienstmedaille aus der Regierungszeit Großherzog Leopolds könnte aus dieser Zeit stammen. Die bürgerliche Karriere spiegelt sich in Mitgliedschaften bei Mannheimer Vereinen und Auszeichnungen; eine Schwester Ferdinand Becks war Oberin des Mannheimer Luisenhauses. Zwei Porträts - eines des Ettlinger Seminardirektors Raimund Hermanuz von Louis Wagner - verweisen auf die badische Honoratiorengesellschaft der Mitte des 19.Jahrhunderts. Ferdinand Beck starb 1906 in Mannheim. Der Bestand umfasst 6 Nummern in 0,1 lfd.m. Karlsruhe, im Februar 2011 Konrad Krimm
Geschenk der Familie
Inhalt und Bewertung
Zeugnisse aus Lehrerausbildung, Militärdienst, Berufsstationen in Rauental, Ettlingen, Walldürn und Mannheim
Überlieferung: Der Nachlass des Mannheimer Hauptlehrers Ferdinand Beck wurde dem Generallandesarchiv Karlsruhe von seiner Enkelin, Marie-Louise Kettner/Nauort, 2011 als Geschenk übergeben. Staatliche Personalakten lassen sich nicht nachweisen, vgl. aber den Standesbogen GLA 235 Nr. 31601 fol. 97-98.
Inhalt: Ein frühes Zeugnis - der Familie? - deutet auf die Herkunft aus Mitteldeutschland hin: in einer Abschrift des 18. Jahrhunderts wird die Flucht aus der Leibeigenschaft bei den Grafen Stollberg im 17. Jahrhundert erwähnt. Die Laufbahn des in Marlen 1826 geborenen Lehrersohns Ferdinand Beck wird seit einem Zeugnis des Ettlinger Lehrerseminars von 1844 in mehreren Stationen nachvollziehbar, als Hilfs- und Unterlehrer in Rauental und Ettlingen, als Hauptlehrer in Walldürn und Mannheim, wo er auch als Lehrer und Organist am Landesgefängnis tätig war. In den Jahren der Restauration nach 1849 leistete er Militärdienst beim III. Inganterieregiment; eine Karl-Friedrich-Verdienstmedaille aus der Regierungszeit Großherzog Leopolds könnte aus dieser Zeit stammen. Die bürgerliche Karriere spiegelt sich in Mitgliedschaften bei Mannheimer Vereinen und Auszeichnungen; eine Schwester Ferdinand Becks war Oberin des Mannheimer Luisenhauses. Zwei Porträts - eines des Ettlinger Seminardirektors Raimund Hermanuz von Louis Wagner - verweisen auf die badische Honoratiorengesellschaft der Mitte des 19.Jahrhunderts. Ferdinand Beck starb 1906 in Mannheim. Der Bestand umfasst 6 Nummern in 0,1 lfd.m. Karlsruhe, im Februar 2011 Konrad Krimm
7 Nummern (darunter 1 Ölgemälde)
Bestand
vgl. GLA 235 Nr. 31601 fol. 97-98
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ