Verkauf eines Pfannenanteils in Sooden durch die Familie Katzmann
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Urk. 13, 5836
A I t 1642 Juli 20
Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t]
Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t] >> Betreffe B >> 1 Ba >> 1.6 Bad Sooden (Gem. Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meißner-Kreis), Pfänner
1642 Juli 20
Ausfertigung, Papier, 4 Siegel.
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Heinrich und Wilhelm Moritz Katzmann, Burgmannen zu Fritzlar, und Johann Werner Treis und Wilhelm Orth, Letztere als Vormünder der unmündigen Kinder des verstorbenen Kurt Katzmann, ehemaligen Burgmanns zu Fritzlar, sowie als Bevollmächtigte der Dorothea Katzmann, geborener von Gilsa, und deren Schwester Anna Dorothea Katzmann, bekunden, dass sie ihren Anteil von drei Achteln an einer Pfanne in Sooden bei Allendorf, dessen Umfang im Einzelnen beschrieben wird und der eine jährliche Pension von 60 Gulden, 24 Albus und sechs Hellern einträgt, für 525 Gulden hessischer Kammerwährung an Landgräfin Amalie Elisabeth von Hessen erblich verkauft haben. Die Verkäufer bestätigen der Landgräfin den Erhalt der Kaufsumme.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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