Priorin Anna Ursula Schupin, Subpriorin Anna Maria Moneis und Konventualinen des Stiftes St. Marien zu Lemgo ./. Graf Friedrich Adolph zur Lippe und Marie Elisabeth Tripmacher, Tochter des Ratsbeisitzers Tripmacher zu Lemgo wegen Einweisung der Marie Elisabeth Tripmacher als Konventualin in das Stift gemäß dem unter den vorherigen Äbtissinnnen noch anerkannten ius primarium precum der regierenden Gräfin zu Lippe
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Priorin Anna Ursula Schupin, Subpriorin Anna Maria Moneis und Konventualinen des Stiftes St. Marien zu Lemgo ./. Graf Friedrich Adolph zur Lippe und Marie Elisabeth Tripmacher, Tochter des Ratsbeisitzers Tripmacher zu Lemgo wegen Einweisung der Marie Elisabeth Tripmacher als Konventualin in das Stift gemäß dem unter den vorherigen Äbtissinnnen noch anerkannten ius primarium precum der regierenden Gräfin zu Lippe
C XXXI
L 74 Vertretung Lippes beim Reichskammergericht und beim Reichshofrat
Vertretung Lippes beim Reichskammergericht und beim Reichshofrat >> 3. Prozesse
1706-1709
Enthaeltvermerke: enthält auch: Abschrift der Reichshofratentscheidung von 1706, sowie Abschrift des Vergleichs von 1709 über die Erhöhung der Zahl der Konventualinnen von 13 auf 15, das Recht des Landesherrn auf die päpstlichen Monate und das Recht zur Vermehrung des Klosterbesitzes durch das Kloster selbst
Vertretung beim RKG und RHR
Sachakte
Vgl. Reichshofrat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.1. Auswärtige Beziehungen (Tektonik)
- Vertretung Lippes beim Reichskammergericht und beim Reichshofrat (Bestand)
- 3. Prozesse (Gliederung)