Der kaiserliche Notar Johannes Huff aus Tödting (Töttingen), Kleriker des Bistums Augsburg, beurkundet: In seiner Gegenwart und in der gen. Zeugen hat Herr Willibald Hoheneker, Kleriker des Bistums Eichstätt, die Herren Gregor, Pfarrer (plebanum) zu Eislingen (Eyslingen), Peter Rosnagel, Pfarrer (plebanum) zu Roßwälden (Welden), und Ulrich Molitoris, Kaplan zu Ramsberg (Ramsperg) gemeinsam oder einzeln zu seinen Bevollmächtigten ernannt. Sie haben Abt und Konvent des Klosters Adelberg OPraem die Urkunde über die ihm durch König Maximilian [I.] gewährten Ersten Bitten mitzuteilen, von der Pfründe Besitz zu ergreifen und für ihn den gewöhnlichen Eid zu leisten. Herr Willibald hat vor dem Notar einen Eid geschworen, zu halten, was seine Bevollmächtigten für ihn vollbringen, und ihn aufgefordert, hierüber ein oder mehrere Notariatsinstrumente auszufertigen. Z.: 1) Brixius Huff und 2) Johannes Schoff, beide Vikarier der Eichstätter Kirche
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Der kaiserliche Notar Johannes Huff aus Tödting (Töttingen), Kleriker des Bistums Augsburg, beurkundet: In seiner Gegenwart und in der gen. Zeugen hat Herr Willibald Hoheneker, Kleriker des Bistums Eichstätt, die Herren Gregor, Pfarrer (plebanum) zu Eislingen (Eyslingen), Peter Rosnagel, Pfarrer (plebanum) zu Roßwälden (Welden), und Ulrich Molitoris, Kaplan zu Ramsberg (Ramsperg) gemeinsam oder einzeln zu seinen Bevollmächtigten ernannt. Sie haben Abt und Konvent des Klosters Adelberg OPraem die Urkunde über die ihm durch König Maximilian [I.] gewährten Ersten Bitten mitzuteilen, von der Pfründe Besitz zu ergreifen und für ihn den gewöhnlichen Eid zu leisten. Herr Willibald hat vor dem Notar einen Eid geschworen, zu halten, was seine Bevollmächtigten für ihn vollbringen, und ihn aufgefordert, hierüber ein oder mehrere Notariatsinstrumente auszufertigen. Z.: 1) Brixius Huff und 2) Johannes Schoff, beide Vikarier der Eichstätter Kirche
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 397 II Bü 523
RSig.: lad. 83 Lra. D; Lade 83 No. 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 397 II Ellwangen: Ältere Fürstliche Akten
Ellwangen: Ältere Fürstliche Akten >> 3. Angelegenheiten der Stiftsherren und des Kapitels >> 3.1 Aufnahme von Stiftsherren (und Laienbrüdern der Abtei) >> Kaiserliche erste Bitten an das Kapitel zu Ellwangen
1498 August 1 (die vero Mercurii)
Hohenecker, Nachprov.: Fürstpropstei Ellwangen
1 Bü
Urkunden
Ausstellungsort: Eichstätt (Eistett in domo habitationis aeditui ecclesie Eistettensis)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Rv.: Instrumentum procurae. Ad praesentandum nomine Willibaldi Hohenegs, clerici Eystetensis, literas primarium precum domino abbati et conventui in Adelberg anno 1498
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Notariatssignet des Johannis Huff
Besonderheiten: In Bü 523 eingeheftet.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Rv.: Instrumentum procurae. Ad praesentandum nomine Willibaldi Hohenegs, clerici Eystetensis, literas primarium precum domino abbati et conventui in Adelberg anno 1498
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Notariatssignet des Johannis Huff
Besonderheiten: In Bü 523 eingeheftet.
Kaiserliche erste Bitten an das Kapitel zu Ellwangen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:47 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Ellwangen: Ältere Fürstliche Akten (Bestand)
- 3. Angelegenheiten der Stiftsherren und des Kapitels (Gliederung)
- 3.1 Aufnahme von Stiftsherren (und Laienbrüdern der Abtei) (Gliederung)
- Kaiserliche erste Bitten an das Kapitel zu Ellwangen (Archivale)