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Heinrich, Herzog von Sachsen und Pfalzgraf bei Rhein, erlaubt seinen Dienst- und Lehensleuten, sich und das Ihre zu frommem Zwecke an das Kloster Bebenhausen hin zu geben.
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Heinrich, Herzog von Sachsen und Pfalzgraf bei Rhein, erlaubt seinen Dienst- und Lehensleuten, sich und das Ihre zu frommem Zwecke an das Kloster Bebenhausen hin zu geben.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Allgemeiner Teil >> Allgemeines zur Geschichte
1208 (sine die (anno domini incarnationis M CC Octavo))
8,3 x 16,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Worms
Aussteller: Sachsen, Heinrich von; Herzog und Pfalzgraf bei Rhein
Zeugen: Justacius; Abt von Himmerod (Justacius abbas de Hemmerode); Walter; Abt von Schönau (Waltherus Sconaugiensis abbas); Albert; Keller von Weisel (Albertus cellerarius de Wisele); Johannes; Notar und Plebanus von Weisel (notarius plebanus de Wisele); Baden, Hermann V. von; Markgraf, Raugraf (marcgravius de Badin, comes hirsutus); Werner; dapifer
Siegler: Sachsen, Heinrich von; Herzog und Pfalzgraf bei Rhein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel abgegangen, rote Schnur noch anhängend
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.