Handschriften AA 0640 (Bestand)
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AA 0640 170.00.01-02
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 1. Behörden und Bestände vor 1816 >> 1.6. Sammlungen >> 1.6.1. Handschriften
Pertinenzen aus dem Sprengel des HSA, v.a. Zimelien aus Landes- und Klosterarchiven
Bestandsbeschreibung: Einleitung
Der von Lacomblet vor 1857 gebildete Handschriftenbestand umfaßte unter A ”alle handschriftlichen Werke, welche eine wissenschaftliche Aufgabe zum Gegens-tande haben", unter B (wie vor) die Kartulare und unter C (ebenso) die Mann- und Lehnbücher.
1921 wurde der Restbestand, nachdem man die Kartulare und Lehnregister - aber nicht die Register - wieder in die Bestände zurückgenommen hatte, nach dem heute noch gültigen Sachschema (A-N) aufgestellt, wobei die einzelnen mit Buchstaben bezeichneten Obergruppen die gleiche Unterteilung erhielten (mit Ausnahme der später gebildeten Abteilungen O, Q, Z, AA) : I (bzw. Unterpunkt römisch 1 der Gliederung) Jülich, II (Unterpunkt römisch 2, wie vor bzw. im folgenden) Berg, III Kleve, IV Mark, V Kurköln nebst kölnischem Westfalen, VI Geldern, VII Moers, VIII Essen u. andere reichsunmittelbare Gebiete, IX andere deutsche Gebiete, X Ausland, XI Allgemeines. Die genaue Verzeichnung erfolgte in den Jahren 1967-1969 als Vorarbeit für die Bestandsübersicht.
Die Abgaben des alten Bestandes an das Stadtarchiv Aachen (1965), das Rijksarchief Arnheim (1926, 1941), die Königliche Bibliothek Berlin (1875), das Geheime Staatsarchiv Berlin (1869, 1970), das Stadtarchiv Bonn (1970), das Algemeen Rijksarchief Brüssel (1941), das Historische Archiv der Stadt Köln (1948, 1962; heute unter den folgenden Signaturen im Bestand ”Handschriften aus Düsseldorf“: B V 2; C V 1; E V 3; G V 5; G V 7; H V 1; H XI 3; J V 1; K V 3-12 und 14; L V 5), das Staatsarchiv Lüttich (1947), das Rijksa-rchief Maastricht (1926, 1941), das Staatsarchiv Münster (1857, 1869, 1953, 1965) sind der folgenden Übersicht abzulesen.
Zu den Kriegsverlusten zählen die Handschriften A IV 13; B II 3, 6; D I 1-2; D XI 4; G V 2; J III 5; K III 9 a, 13, 16; L II 11; L V 8; N I 6 XII; N III 1, Bd. 2, 4-11; N XI 7, darunter insbesondere das Märkische Register (1539-73; A IV 13), der beiden Teschenmacherschen Vitae (D I 1-2) und der Teile der van Dorthschen Sammlung, die 1945 auf dem Kahn ”Main 68“ abgesunken sind, des Liber S. Pantaleonis (G V 2), der 1939 in einem mitteldeutschen Bergwerk geborgen worden war.
Von den wertvolleren Zugängen seit 1875 sind die Abgaben des Geheimen Staatsarchivs Berlin von 1869, der Niederländischen Archivverwaltung aus der Collectie van Spaen 1941/ 48, das Depositum der Landes- und Stadtbibliothek Düsseldorf 1951 (Q) zu nennen (vgl. Anmerkungen zu den Vorbesitzern). Die Leihgaben der Stadtarchive Aachen (1965) und Köln (1926/ 1962) sind nicht in den Handschriftenbestand eingeordnet worden.
Von besonderem künstlerischen Wert sind die beiden Meßbücher der klevischen Hofkapelle (G III 2-3) und das Evangeliar aus Sint Truiden (G XI 1). Ebenso der verlorene Liber S. Pantaleonis (G V 2). Von besonderem geschichtlichen Wert sind die kleve-märkischen Register (A III-IV), die klevische Chronik und die Bes-chreibung Kleves durch den Archivar Wüsthaus (C III 5 und E III 1), weiter die Sammlung der klevischen Stadtrechtsquellen (K III), die Knappsche Manuskriptensammlung zur jülich-bergischen Geschichte (N I 1-3), die Sammlung des Weseler Predigers van Dorth (N III 1), deren Bedeutung weit über die Reformationsgeschichte der Stadt Wesel hinausgeht, während von der Sammlung des jülich-bergischen Archivars v. Redinghoven nur die in Düsseldorf und an anderen Stellen zurückg-ebliebenen Reste ins Archiv gelangt sind.
Zu den Lacomblet'schen Signaturen (jetzt: Altsignaturen) vgl. Friedrich Wilhelm Oediger, Das Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und seine Bestände, Bd. 5, S. 176 ff.
Bestandsbeschreibung: Einleitung
Der von Lacomblet vor 1857 gebildete Handschriftenbestand umfaßte unter A ”alle handschriftlichen Werke, welche eine wissenschaftliche Aufgabe zum Gegens-tande haben", unter B (wie vor) die Kartulare und unter C (ebenso) die Mann- und Lehnbücher.
1921 wurde der Restbestand, nachdem man die Kartulare und Lehnregister - aber nicht die Register - wieder in die Bestände zurückgenommen hatte, nach dem heute noch gültigen Sachschema (A-N) aufgestellt, wobei die einzelnen mit Buchstaben bezeichneten Obergruppen die gleiche Unterteilung erhielten (mit Ausnahme der später gebildeten Abteilungen O, Q, Z, AA) : I (bzw. Unterpunkt römisch 1 der Gliederung) Jülich, II (Unterpunkt römisch 2, wie vor bzw. im folgenden) Berg, III Kleve, IV Mark, V Kurköln nebst kölnischem Westfalen, VI Geldern, VII Moers, VIII Essen u. andere reichsunmittelbare Gebiete, IX andere deutsche Gebiete, X Ausland, XI Allgemeines. Die genaue Verzeichnung erfolgte in den Jahren 1967-1969 als Vorarbeit für die Bestandsübersicht.
Die Abgaben des alten Bestandes an das Stadtarchiv Aachen (1965), das Rijksarchief Arnheim (1926, 1941), die Königliche Bibliothek Berlin (1875), das Geheime Staatsarchiv Berlin (1869, 1970), das Stadtarchiv Bonn (1970), das Algemeen Rijksarchief Brüssel (1941), das Historische Archiv der Stadt Köln (1948, 1962; heute unter den folgenden Signaturen im Bestand ”Handschriften aus Düsseldorf“: B V 2; C V 1; E V 3; G V 5; G V 7; H V 1; H XI 3; J V 1; K V 3-12 und 14; L V 5), das Staatsarchiv Lüttich (1947), das Rijksa-rchief Maastricht (1926, 1941), das Staatsarchiv Münster (1857, 1869, 1953, 1965) sind der folgenden Übersicht abzulesen.
Zu den Kriegsverlusten zählen die Handschriften A IV 13; B II 3, 6; D I 1-2; D XI 4; G V 2; J III 5; K III 9 a, 13, 16; L II 11; L V 8; N I 6 XII; N III 1, Bd. 2, 4-11; N XI 7, darunter insbesondere das Märkische Register (1539-73; A IV 13), der beiden Teschenmacherschen Vitae (D I 1-2) und der Teile der van Dorthschen Sammlung, die 1945 auf dem Kahn ”Main 68“ abgesunken sind, des Liber S. Pantaleonis (G V 2), der 1939 in einem mitteldeutschen Bergwerk geborgen worden war.
Von den wertvolleren Zugängen seit 1875 sind die Abgaben des Geheimen Staatsarchivs Berlin von 1869, der Niederländischen Archivverwaltung aus der Collectie van Spaen 1941/ 48, das Depositum der Landes- und Stadtbibliothek Düsseldorf 1951 (Q) zu nennen (vgl. Anmerkungen zu den Vorbesitzern). Die Leihgaben der Stadtarchive Aachen (1965) und Köln (1926/ 1962) sind nicht in den Handschriftenbestand eingeordnet worden.
Von besonderem künstlerischen Wert sind die beiden Meßbücher der klevischen Hofkapelle (G III 2-3) und das Evangeliar aus Sint Truiden (G XI 1). Ebenso der verlorene Liber S. Pantaleonis (G V 2). Von besonderem geschichtlichen Wert sind die kleve-märkischen Register (A III-IV), die klevische Chronik und die Bes-chreibung Kleves durch den Archivar Wüsthaus (C III 5 und E III 1), weiter die Sammlung der klevischen Stadtrechtsquellen (K III), die Knappsche Manuskriptensammlung zur jülich-bergischen Geschichte (N I 1-3), die Sammlung des Weseler Predigers van Dorth (N III 1), deren Bedeutung weit über die Reformationsgeschichte der Stadt Wesel hinausgeht, während von der Sammlung des jülich-bergischen Archivars v. Redinghoven nur die in Düsseldorf und an anderen Stellen zurückg-ebliebenen Reste ins Archiv gelangt sind.
Zu den Lacomblet'schen Signaturen (jetzt: Altsignaturen) vgl. Friedrich Wilhelm Oediger, Das Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und seine Bestände, Bd. 5, S. 176 ff.
Archivbestand
Deutsch
Abgekürzt aufgeführte Literatur: Literatur:
Ilgen, Theodor, Die wiederaufgefundenen Registerbücher der Grafen und Herzöge von Cleve-Mark (Mitteilungen der Preußischen Archivverwaltung 14), Leipzig 1909;
Kloosterhuis, Jürgen, Index Märkische Register, Landessachen. Findbuch (Veröffentlichungen der Staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, Reihe F Findbücher Nr. 8), Münster 1995;
Schleidgen, Wolf-Rüdiger, Das Kopiar der Grafen von Kleve (Klever Archiv 6), Kleve 1986;
Schleidgen, Wolf-Rüdiger, Kleve-Mark Urkunden, 1223-1368. Regesten des Bestandes Kleve-Mark Urkunden im NW Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf (Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen / Reihe C, Quellen und Forschungen aus staatlichen Archiven 13), Siegburg 1983;
Schleidgen, Wolf-Rüdiger, Kleve-Mark Urkunden, 1368-1392. Regesten des Bestandes Kleve-Mark Urkunden im NW Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf (Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen / Reihe C, Quellen und Forschungen aus staatlichen Archiven 23), Siegburg 1986;
Westerburg-Frisch, Margret, Die ältesten Lehnbücher der Grafen von der Mark (1392 und 1393), 2 Teile, Münster 1962 /1982.
ADB =Allgemeine Deutsche Biographie;
An. Nrh. = Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 1854 ff.;
Bd. 1,2,4 = Das Staatsarchiv (Hauptstaatsarchiv) Düsseldorf und seine Bestände, 1957 ff.
BHL =Bibliotheca Hagiographica Latina;
C. Borchling, Mittelniederdeutsche Handschriften in den Rheinlanden und in einigen anderen Sammlungen (Nachrichten des K. Ges. d. Wiss. in Göttingen, phil. hist. Kl. 1913);
Briquet, C. M., Les filligranes 1-4, 1923;
Gengler, H. G. Ph., Deutsche Stadtrechte des Mittelalters, 2. Auflage, 1866;
Homeyer, G., Die deutschen Rechtsbücher des Mittelalters, 2. Auflage, edd. C. Borchling, K. A. Eckhardt, J. v. Gierke 1931/1934;
Hansotte, G., Inventaire des archives de l’abbaye et de la principauté de Stavelot-Malmedy, Brüssel 1961;
Ilgen, Th., Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien, Herzogtum Kleve I, Aemter und Gerichte 1-2, 2, 1921-1925 (=Publikationen der Ges. f. rhein. Geschichtskunde 38);
Inventaris van de Collectie van Spaen, 1951;
von Kamptz, Die Provinzial und statuarischen Rechte in der Preussischen Monarchie 3, 1828;
Lacomblet, Th. J., Archiv für die Geschichte des Niederrheins 1-7, 1832-1870;
Lacomblet, Th. J., Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins 1-4, 1840 ff.;
Merlos, Joh. Jac., Neu bearbeitete und erweiterte Nachrichten von dem Leben und den Werken kölnischer Künstler, hg. v. Ed. Firmenich Richartz unter Mitwirkung v. H. Keussen, 1985 (Publ. d. Ges. f. rhein. Geschichtskunde 9);
MG / MGH = Monumenta Germaniae historica;
Moerner, Th. v. Kurbrandenburgs Staatsverträge v. 1601bis 1700, 1867;
NNWB = Nieuw Nederlandsch Biographisch Woordenboek 1-10, 1911 ff.;
Reg. EB Köln = Regesten der Erzbischöfe von Köln, 1-4, 1901 ff. (= Publ. d. Ges. f. rhein. Geschichtskunde 21).
Rose = Die Handschriften-Verzeichnisse der Königlichen Bibliothek zu Berlin XIII Verzeichnis der lateinischen Handschriften II 1-3, 1901-1905.
Scholten, Robert, Die klevische Chronik des Gert van der Schuren, 1884;
Schröder, Richard, Mitteilungen über Clevische Rechtsquellen des 15. Jahrhunderts (Zeitschrift für Rechtsgeschichte 9, 1870, 421 ff.);
Schröder, Richard, Weitere Mitteilungen über Clevische u. verwandte niederrheinische Rechtsquellen des 15. Jhs. (ebd. 10, 1872, 188 ff.);
Scotti, J. J.; Sammlung der Gesetze u. Verordnungen, welche in dem Hzgt. Kleve u. i. d. Grafsch. Mark ergangen sind. 1 (1418-1700) 1826;
Seibertz, J. S., Die Quellen der westphälischen Geschichte 1 ff., 1857 ff.
Ilgen, Theodor, Die wiederaufgefundenen Registerbücher der Grafen und Herzöge von Cleve-Mark (Mitteilungen der Preußischen Archivverwaltung 14), Leipzig 1909;
Kloosterhuis, Jürgen, Index Märkische Register, Landessachen. Findbuch (Veröffentlichungen der Staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, Reihe F Findbücher Nr. 8), Münster 1995;
Schleidgen, Wolf-Rüdiger, Das Kopiar der Grafen von Kleve (Klever Archiv 6), Kleve 1986;
Schleidgen, Wolf-Rüdiger, Kleve-Mark Urkunden, 1223-1368. Regesten des Bestandes Kleve-Mark Urkunden im NW Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf (Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen / Reihe C, Quellen und Forschungen aus staatlichen Archiven 13), Siegburg 1983;
Schleidgen, Wolf-Rüdiger, Kleve-Mark Urkunden, 1368-1392. Regesten des Bestandes Kleve-Mark Urkunden im NW Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf (Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen / Reihe C, Quellen und Forschungen aus staatlichen Archiven 23), Siegburg 1986;
Westerburg-Frisch, Margret, Die ältesten Lehnbücher der Grafen von der Mark (1392 und 1393), 2 Teile, Münster 1962 /1982.
ADB =Allgemeine Deutsche Biographie;
An. Nrh. = Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 1854 ff.;
Bd. 1,2,4 = Das Staatsarchiv (Hauptstaatsarchiv) Düsseldorf und seine Bestände, 1957 ff.
BHL =Bibliotheca Hagiographica Latina;
C. Borchling, Mittelniederdeutsche Handschriften in den Rheinlanden und in einigen anderen Sammlungen (Nachrichten des K. Ges. d. Wiss. in Göttingen, phil. hist. Kl. 1913);
Briquet, C. M., Les filligranes 1-4, 1923;
Gengler, H. G. Ph., Deutsche Stadtrechte des Mittelalters, 2. Auflage, 1866;
Homeyer, G., Die deutschen Rechtsbücher des Mittelalters, 2. Auflage, edd. C. Borchling, K. A. Eckhardt, J. v. Gierke 1931/1934;
Hansotte, G., Inventaire des archives de l’abbaye et de la principauté de Stavelot-Malmedy, Brüssel 1961;
Ilgen, Th., Quellen zur inneren Geschichte der rheinischen Territorien, Herzogtum Kleve I, Aemter und Gerichte 1-2, 2, 1921-1925 (=Publikationen der Ges. f. rhein. Geschichtskunde 38);
Inventaris van de Collectie van Spaen, 1951;
von Kamptz, Die Provinzial und statuarischen Rechte in der Preussischen Monarchie 3, 1828;
Lacomblet, Th. J., Archiv für die Geschichte des Niederrheins 1-7, 1832-1870;
Lacomblet, Th. J., Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins 1-4, 1840 ff.;
Merlos, Joh. Jac., Neu bearbeitete und erweiterte Nachrichten von dem Leben und den Werken kölnischer Künstler, hg. v. Ed. Firmenich Richartz unter Mitwirkung v. H. Keussen, 1985 (Publ. d. Ges. f. rhein. Geschichtskunde 9);
MG / MGH = Monumenta Germaniae historica;
Moerner, Th. v. Kurbrandenburgs Staatsverträge v. 1601bis 1700, 1867;
NNWB = Nieuw Nederlandsch Biographisch Woordenboek 1-10, 1911 ff.;
Reg. EB Köln = Regesten der Erzbischöfe von Köln, 1-4, 1901 ff. (= Publ. d. Ges. f. rhein. Geschichtskunde 21).
Rose = Die Handschriften-Verzeichnisse der Königlichen Bibliothek zu Berlin XIII Verzeichnis der lateinischen Handschriften II 1-3, 1901-1905.
Scholten, Robert, Die klevische Chronik des Gert van der Schuren, 1884;
Schröder, Richard, Mitteilungen über Clevische Rechtsquellen des 15. Jahrhunderts (Zeitschrift für Rechtsgeschichte 9, 1870, 421 ff.);
Schröder, Richard, Weitere Mitteilungen über Clevische u. verwandte niederrheinische Rechtsquellen des 15. Jhs. (ebd. 10, 1872, 188 ff.);
Scotti, J. J.; Sammlung der Gesetze u. Verordnungen, welche in dem Hzgt. Kleve u. i. d. Grafsch. Mark ergangen sind. 1 (1418-1700) 1826;
Seibertz, J. S., Die Quellen der westphälischen Geschichte 1 ff., 1857 ff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ