Der Abt des Benediktinerklosters Reichenau ("in der Richenow") [Lkr. Konstanz] Friedrich [von Zollern] bekennt: Vor ihm und dem Konvent des Klosters ist der Propst des Augustinerchorherrenstifts St. Michael zu den Wengen in Ulm [abgegangen, Bereich Wengengasse 6-10] Berthold [Neger genannt Beck] erschienen und hat berichtet, dass sein Stift von dem Ulmer Bürger Johann Kässbohrer einen Hof in Oberdischingen ("Tischingen") gekauft hat, der vom Kloster Reichenau zu Lehen rührt. Der hat nun darum gebeten, dem Stift diesen Hof zu übereignen. Nach Beratungen im Klosterkonvent wurde beschlossen, dieser Bitte nachzukommen und den Hof dem Stift St. Michael zu den Wengen unter Verzicht auf die dem Kloster Reichenau zustehenden Rechte als Lehenherren zu übereignen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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