Melchior Kienlin von Stetten zum kalten Markt, der wegen Schießens von Wildpret und Treibens von Waidwerk, unter Bruch zweier Verschreibungen, im Forst der römisch königlichen Majestät in das Gefängnis zu Ensisheim zur Bestrafung durch den Graf Jos Niklaus [II.] zu Hohenzollern gekommen ist, auf Bitten etlicher Freunde aber frei gelassen wurde, zahlt 14 Gulden Landeswährung Strafe und schwört Urfehde. Zu Bürgen gibt er seinen Sohn Melchior Kienlin, Hans Schludin, Jakob Dreer, Hans Bronwart, Martin Bronwart, Coßman Marquart, Jörg Eisenbrot, Jakob Huss, Adam Mack, Bartlin Kolbinger, Blasin Eisenbrot, Kaspar Marquart, Konrad Alendd [?], Simon Hold, Hans Kienlin, Melchior Kienlins Sohn, und Hans Dreer, alle zu Stetten zum kalten Markt. Diese müssen in Monatsfrist 45 Gulden erlegen, wenn er wieder Wildpret schießt, Waidwerk treibt oder den [Wild-]Schützen Unterstützung gewährt. Wenn die Bürgen nicht zahlen, können sie zum Einlager in Hechingen verpflichtet werden. Die Bürgen versprechen, der Bürgschaft nachzukommen

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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