Geldverleih von Gotteshaus und Chorstift
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 1128
StAWt-G Rep. 102 Aktennachträge Karton 184, 357, 358, 386, ohne Nummer/ 102a LS IV/15, LS VI/6, LS I/25, LS V/10 und wei
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Akten >> Grafschaft Wertheim >> Gotteshaus/Chorstift (G-Rep. 46)
1476-1639
Enthält u.a.: Hans Welisch und seine Frau Anna verkaufen dem Gotteshaus einen Gulden jährlichen Zins, verschrieben auf ihr Haus in Wertheim (1487); Cuntz Höpf und seine Frau Margareth verkaufen dem Gotteshaus einen halben Gulden jährlichen Zins, verschrieben auf ihr Haus in der Wenzelgasse (1488); Peter Sengfeder, Wertheim, verkauft dem "gotshausmeister der pfarre zu Wertheim" einen Zins von 36 Pfennig jährlich (1488); Hans Werder, Bürger in Wertheim, verkauft dem Gotteshausmeister 12 Turnosen jährlichen Zins aus seinem Garten vor dem Brunntor (1493); Fritz Gottschalk, Bürger in Wertheim, verkauft dem Gotteshaus einen halben Gulden jährlicher Gült aus seinem Weinberg im Waldenhäuser Berg (1510); Hans Arnold von Lengfurt und seine Frau Kunna verkaufen der Marienkapelle in Wertheim einen halben Gulden jährlichen Zins (1510); Hans Brenner und seine Frau Margaretha verkaufen Gotteshausmeister Bastian Storch einen halben Gulden jährlichen Zins auf ihr Haus in der Vorstadt (1511); Konrad Rettstadt verkauft Gotteshausmeister Hans Metzler einen halben Gulden jährlichen Zins (1517); Michael Schubert und seine Frau Barbara verkaufen dem Gotteshaus einen halben Gulden jährlichen Zins gegen zehn Gulden Hauptsumme, verschrieben auf ihr Haus in der Wenzelgasse "vorn am Eck" (1523); Jacob Huber und seine Ehefrau Margaretha verkaufen Gotteshausmeister Bernhard Friedel einen Ort jährlichen Zins verschrieben auf ihr Haus in der Judengasse zwischen Barthel Kuhn und dem Juden Oringer (1543); Velten Schmidt und seine Ehefrau Margaretha verkaufen Gotteshausmeister Bernhard Friedel drei Ort jährlichen Zins (1544); Engel, Witwe von Michel Raab, Wertheim, verkauft dem Gotteshaus einen Gulden jährlichen Zins gegen 25 Gulden Hauptsumme, verschrieben auf ihr Haus am Judenfriedhof (1566); Georg Gelich, Bürger in Wertheim, und seine Ehefrau Margaretha verkaufen dem Gotteshaus einen Gulden jährlichen Zins von einer Wiese in der Eichelsetz gegen zwanzig Gulden Hauptsumme (1571); Debes Löhr und seine Frau Margaretha, Bestenheid, verkaufen dem Chorstift einen Jahreszins von fünf Gulden (1572); Barthel Köhler, Bürger in Wertheim, und seine Ehefrau Elisabeth verkaufen dem Gotteshaus einen halben Gulden jährlichen Zins von ihrem Haus in Wertheim, gelegen zwischen Andreas Siebenpfund und dem Steinmetz Hans Hoffmann, gegen zehn Gulden Hauptsumme (1575); dieselben verkaufen dem Gotteshaus einen Gulden jährlichen Zins von ihrem Weinberg im Steinich gegen fünf Gulden Hauptsumme (1578); Hans Knapp, Bürger in Wertheim, und seine Ehefrau Elisabeth verkaufen dem Gotteshaus einen halben Gulden jährlichen Zins von ihrem Haus in der Kapellengasse gegen zehn Gulden Hauptsumme (1579); Andreas Hoffmann, Metzger und Bürger in Wertheim, und seine Ehefrau Maria verkaufen dem Gotteshaus vier Gulden jährlichen Zins von ihrem Weinberg im Neuberg gegen 85 Gulden Hauptsumme (1583); Kreditgesuch des Freudenberger Pfarrers Johann Leykauff (1594); Georg Heuser, Bürger in Wertheim, und seine Ehefrau Margaretha verkaufen dem Gotteshaus einen halben Gulden jährlichen Zins aus ihrem Weinberg im Geisberg gegen zehn Gulden Hauptgeld (um 1600); Schulden von Hans Wasmut (1589/1602); Formular für derartige Geschäfte (1618)
1 cm
Archivale
Friedel, Bernhard; Gotteshausmeister in Wertheim
Leykauf, Johann, Pfarrer in Freudenberg
Storch, Bastian; Gotteshausmeister in Wertheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ