Familie (von) Mengen (Bestand)
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NLA WO, 301 N
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Nichtstaatliches Schriftgut (N) >> 4.8 Guts- und Familienarchive, Einzelpersonen
1776-1981
Bestandsgeschichte: Die Familie Mengen (z. T. von Mengen) war eine Pastoren-, Beamten-, Offiziers- und Kaufmannsfamilie. Der Kaufmann Hermann Mengen (1820-1883) stand von 1835 bis 1882 im Dienst des Wolfenbütteler Bankhauses Seeliger, seit 1860 als Teilhaber. Sein Enkel Oberstleutnant Hermann Mengen (1896-1979) in Wolfenbüttel war u. a. 1941 dortiger Standortältester. Seine Witwe (1899 bis 06.11.1988) Marie Mengen schenkte am 10.09.1979 den schriftlichen Nachlaß, d. h. das Familienarchiv, dem hiesigen Staatsarchiv. Seit 1879 besaß die Familie Mengen das Haus Rosenwall Nr. 5 in Wolfenbüttel.
Diese Familie hat Pastoren, Landesbeamte, Offiziere (einige Generäle) usw. hervorgebracht und war seit dem im mittleren und südlichen Niedersachsen verbreitet. Der braunschweigische Oberst Otto Carl Anton (von) Mengen (gest. 1797) hat den Feldzug nach Nordamerika mitgemacht. Ein Freiherr von (geb. 1774 in Lüneburg) brachte es zum k. u. k. österreichischen General. Die Genealogie ist aus dem u. g. Ausstellungskatalog sowie den Akten 301 N 9, 24 und auch 25 zu entnehmen.
Folgende Stücke aus dem Bestand wurden in andere Bestände überführt:
- VI Hs 18 Nr. 23 a
- VI Hs 16 Nr. 25 b
- drei Karten in Hauptabteilung K (Sign. K 14788-14790)
- einige Bücher in die Dienstbibliothek (Zg. 360/96).
Der Bestand wurde vom Unterzeichneten geordnet und verzeichnet.
Die Eingabe in die EDV (AIDA) übernahm im November 1996 der Archivangestellte Rainer Kustak.
Wolfenbüttel, im November 1996
Dr. D. Lent
(Archivoberrat)
Literatur:
R. Hagen u. D. Matthes: Das Pfarrhaus zu Barum und die Familie Wolff (Ausstellungskatalog) Wolfenbüttel 1986 (enthält Stammtafel, viele Biographien Wolff Mengen, Beschreibungen zahlreicher Archivalien usw.)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Diese Familie hat Pastoren, Landesbeamte, Offiziere (einige Generäle) usw. hervorgebracht und war seit dem im mittleren und südlichen Niedersachsen verbreitet. Der braunschweigische Oberst Otto Carl Anton (von) Mengen (gest. 1797) hat den Feldzug nach Nordamerika mitgemacht. Ein Freiherr von (geb. 1774 in Lüneburg) brachte es zum k. u. k. österreichischen General. Die Genealogie ist aus dem u. g. Ausstellungskatalog sowie den Akten 301 N 9, 24 und auch 25 zu entnehmen.
Folgende Stücke aus dem Bestand wurden in andere Bestände überführt:
- VI Hs 18 Nr. 23 a
- VI Hs 16 Nr. 25 b
- drei Karten in Hauptabteilung K (Sign. K 14788-14790)
- einige Bücher in die Dienstbibliothek (Zg. 360/96).
Der Bestand wurde vom Unterzeichneten geordnet und verzeichnet.
Die Eingabe in die EDV (AIDA) übernahm im November 1996 der Archivangestellte Rainer Kustak.
Wolfenbüttel, im November 1996
Dr. D. Lent
(Archivoberrat)
Literatur:
R. Hagen u. D. Matthes: Das Pfarrhaus zu Barum und die Familie Wolff (Ausstellungskatalog) Wolfenbüttel 1986 (enthält Stammtafel, viele Biographien Wolff Mengen, Beschreibungen zahlreicher Archivalien usw.)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ