Sammelakte
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01.01.02 A, A 4216
Ki 1
01.01.02 A [S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932
[S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932 >> 2.04 Kirchliche Sachen >> 2.04.01 Allgemeines
1596 - 1687
Enthält: Streitsache zwischen Magister Wedemeyer und sämtlichen Pfarrern zu Lemgo wegen Beleidigung (W 312) 1596; Verpachtung einer kleinen Scheune im Heiligen-Geist-Hof an Hans Fuchte betr. 1588; Irrungen mit der Landesherrschaft betr. kirchliche Angelegenheiten (vergl. Ir 1-3); Schreiben an Lippstadt und der Stadt Salzuflen betr. Einführung des reformierten Bekenntnisses (vergl. Vw 21 Nr. 36 ff.) 1606; Brief Conrad Deichmann mit Bericht von der Belagerung Braunschweigs und Anfrage wegen Verhaltens in religiösen Streitfragen mit der Landesregierung bzw. -herrschaft 1615; Einberufung der Lemgoer Pfarrer zum Landtag nach Cappel betr. 1621; Schreiben des Bürgermeisters zu Minden 1629; Anforderung von Akten zur Reformation für die Gräflich Lippische Kanzlei betr. 1628; Verschiedenes betr. Irrungen mit der Landesherrschaft 17. Jahrhundert; Schreiben an einen Pfarrer aus Anlaß seiner Vermählung (Rinteln) 1648; Versorgung der Predigerwitwen betr. 1652-1693; Kanzelabkündigung für Arnold Dietrich de Wend von Wiedenbrück; Abschrift eines Schreibens des Landdrosten Johann Barkhausen betr. Religionsirrungen mit der Landesherrschaft 1684; Unterstützungsgesuch der Stadt Stolzenau 1685; Kollekte für Reparierung des Kirchturms zu Sonneborn 1687; Aus Frankreich vertriebene Protestanten betr. (vergl. Re 1) 1682; Kollekte zugunsten des von den Franzosen zerstörten Stadt Speyer und deren vertriebenen Bürger 1690: Falkenhagen Reformation betr. (verschiedene kirchliche Anordnungen siehe Re 1 + 9) 1648-1649; Einstelllung der Betstunde am Donnerstag auf Beschluß aller Prediger der Alt- und Neustadt 1683; Entwurf für die Grabsteine von Apotheker Caspar Flochmann und Clara Meyer, vermutlich von ihnen selbst 18. Jht.
Archivale
Bemerkung: Reformation betr. (vergl. Irrungen mit der Landesherrschaft) Urkundenarchiv: Uk 986, Uk 999, Uk 1000, Uk 1007-1008, Uk 1014; Kirchenordnung von 1517 s. Band 1 der Landesverordnung von 1600 (Okt. 15)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:49 MEZ