Francisc Johann, Bischof zu Costantz, Herr der Reichenaw und Ohningen, für sich selbst und im Namen seiner Schwestern Barbara Schindelin von Underreithnaw und Clara, beide geb. von Prasperg, und Johann Christoff und Johann Geörg von und zum Sirgenstain verkaufen an Fürst Roman, Abt, und das Kapitel des fürstlichen Stifts Kempten ihren Anteil am Erbe des Reichserbmarschalls Alexander, Herrn zu Pappenheim, samt aller ausstehenden und verfallenen Zinsen. - S 1-3: Aussteller - "... den 12. monatstag Februarii" 1654.
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Francisc Johann, Bischof zu Costantz, Herr der Reichenaw und Ohningen, für sich selbst und im Namen seiner Schwestern Barbara Schindelin von Underreithnaw und Clara, beide geb. von Prasperg, und Johann Christoff und Johann Geörg von und zum Sirgenstain verkaufen an Fürst Roman, Abt, und das Kapitel des fürstlichen Stifts Kempten ihren Anteil am Erbe des Reichserbmarschalls Alexander, Herrn zu Pappenheim, samt aller ausstehenden und verfallenen Zinsen. - S 1-3: Aussteller - "... den 12. monatstag Februarii" 1654.
StAA, Fürststift Kempten Urkunden 6545
BayHStA, Personenselekt Cart. 434
Fürststift Kempten Urkunden
Fürststift Kempten Urkunden >> Fürststift Kempten Urkunden
1654
Fürststift Kempten, Archiv
Orig., Perg., Siegel fehlen
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Kasten: 179; Lade: C; Nummer: 6; Zus.: 6
Giel v. Gielsberg, Roman, Fst.abt v. Kempten
Vogt v. Summerau, Franz Johann, Fst.bf. v. Konstanz
Vogt v. Summerau zu Praßberg, Barbara
Vogt v. Summerau zu Praßberg, Clara
Schindelin v. Unterreitnau, Barbara
Syrgenstein, Johann Christoph v. u. zu
Syrgenstein, Johann Georg v. u. zu
Pappenheim, Alexander (d.J.) v.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ