Hermann Loer als Vormund der Kinder der verstorbenen Eheleute Quirin Loer und Grietgen von Briell mit Namen: Peter und Grietgen gleichzeitig im Einverständnis des Vormunds Jacob Fheling, weiter Henrich Loer für sich und als Bevollmächtigter seiner abwesenden Ehefrau -durch Akt von Franz Prickell und Henrich von Berto, Schöffen zu Wesel besiegelt-, weiter Johann Melm und Henrich Schartzenkremer als Vormünder der Kinder Johann und Peter der verstorbenen Eheleute Jacob Melms und Margaretha Loer; weiter Johann Steifgens genannt Schelen und Jürgen Creins als zu Düsseldorf angeordnete Vormünder der Eheleute Johann Creins und der verstorbenen Ehefrau Margaretha Loer Kinder: Metzgen, Quirin, Girtgen, und Elisabeth verkaufen dem Johann Hassbart und dessen Erben ihr Haus auf der Niederstraße zwischen den Häusern von Otto Müller und Gordt von St. Tönis, hinten auf das Erbe des verstorbenen Vogtes Johann Goltschmitt schießend. Notar Johann Daniels hat unterschrieben.
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Hermann Loer als Vormund der Kinder der verstorbenen Eheleute Quirin Loer und Grietgen von Briell mit Namen: Peter und Grietgen gleichzeitig im Einverständnis des Vormunds Jacob Fheling, weiter Henrich Loer für sich und als Bevollmächtigter seiner abwesenden Ehefrau -durch Akt von Franz Prickell und Henrich von Berto, Schöffen zu Wesel besiegelt-, weiter Johann Melm und Henrich Schartzenkremer als Vormünder der Kinder Johann und Peter der verstorbenen Eheleute Jacob Melms und Margaretha Loer; weiter Johann Steifgens genannt Schelen und Jürgen Creins als zu Düsseldorf angeordnete Vormünder der Eheleute Johann Creins und der verstorbenen Ehefrau Margaretha Loer Kinder: Metzgen, Quirin, Girtgen, und Elisabeth verkaufen dem Johann Hassbart und dessen Erben ihr Haus auf der Niederstraße zwischen den Häusern von Otto Müller und Gordt von St. Tönis, hinten auf das Erbe des verstorbenen Vogtes Johann Goltschmitt schießend. Notar Johann Daniels hat unterschrieben.
B.01.05, 0860
069
B.01.05 Schöffenkollegium
Schöffenkollegium >> 12
1606 April 10.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ