Kurfürstliche Schreiben an die Universität zur Besetzung von Stellen in der Stiftskirche und der Universität (ein Schreiben zu Bausachen) / ein Konvolut kurfürstlicher Befehle und Vorträge an den Landesherrn.
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Rep. 1 (Archiv der Universität Wittenberg), Nr. 99
Rep. 1, VIII, Nr. 3 und Nr. 6
Rep. 1 Archiv der Universität Wittenberg
Rep. 1 Archiv der Universität Wittenberg >> VIII. Allgemeine Verfassung und Angelegenheiten der Universität
1510-1568
Enthält: u.a. Schreiben zu Ulrich von Denstedt 1510, Bl. 1; Johann Boschenstein 1519, Bl. 2; Nikolaus von Amsdorf und Johann Gunkel 1523, Bl. 3; Hieronymus Opitz und Martin Heinrich von Sagan 1568, Bl. 4; ein Schreiben des Abtes zu Saalfeld wegen des Pfarrers Johan Peusel zu Orlamünde 1518, Bl. 5; Einladung zur Hochzeit Herzog Johann Friedrich I. nach Torgau 1527, Bl. 7; Schreiben Kurfürst Johann Friedrichs: wegen des Ehebruchs von Georg Kleinschmidt (Georg Curio) 1543, Bl. 12-13; wegen der Besoldung der Professoren und der Vergabe von Stipendien 1543 und 1542, Bl. 15 und Bl. 16-18; wegen der Besoldung Melanchthons, Bl. 21; Schreiben der Universität an den Kurfürsten wegen Auseinandersetzungen mit kurfürstl. Amtleuten, die in die Gerichte der Universitätsdörfer eingreifen 1543, Bl. 30ff.; weiterhin Einziehung von Einkünften/Besitz beim Tod von Stiftsherren; Bauangelegenheiten; Stipendiensachen 1545; Auseinandersetzungen um die Jurisdiktion zwischen Universität und Rat zu Wittenberg sowie weitere Streitigkeiten zwischen Universität und Rat, Juli 1543; Personalsachen; Professorenstellen.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 09:53 MESZ
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