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Unterlagen aus der zweiten Hälfte des Monats April 1534
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 2 Regierungsakten der habsburgischen Verwaltung
Regierungsakten der habsburgischen Verwaltung >> Akten
April 1534
Enthält v.a.: Annahme von Hauptleuten, u.a. Bestallung von Gangolf [II.] von Geroldseck als Hauptmann über 400 Reiter; Nachrichten und Erkundigungen über feindliche Rüstungen und Bewegungen des Kriegsvolks; Anwerbung, Musterung und Bezahlung von Knechten, Annahme von Reitern; Beschaffung von Waffen; Bemühungen um Unterstützung durch benachbarte Reichsstände; Verbringung von persönlicher Habe nach Weil [der Stadt] durch [den württembergischen Kanzler Joseph] Mynsinger [von Frundeck]; Bemühung um die Dienste des badischen Büchsenmeisters Georg Reuter; Darlehen der Stadt Ulm von 5000 Gulden; Belagerung der Täufer in Münster; Veröffentlichung von Druckschriften Landgraf Philipps von Hessen und Herzog Ulrichs von Württemberg; (z.T. Geheimschrift).
Vorkommende Korrespondenzpartner: Statthalter, Regenten und Räte Württembergs; württembergischer Statthalter Philipp von der Pfalz; württembergischer Kanzler Joseph Mynsinger [von Frundeck]; König Ferdinand; [Christoph von] Habsberg; Wilhelm von Neuhausen, Amtmann zu Möckmühl; Statthalter und Regenten der oberösterreichischen Lande; Johann [von Lupfen], Bischof von Konstanz; Graf Rudolf von Sulz, Statthalter der oberösterreichischen Lande; Schweikhard und Johann (Hans) von Sickingen; Jakob Ott, [nassauischer Sekretär] zu Dillenburg; Hans von [Schorlemer]-Hellinghausen (?); Graf Wilhelm von Fürstenberg; Landvogt, Regenten und Räte im Oberelsaß; Walter von Geroldseck; Bürgermeister und Rat der Stadt Villingen; Wolf Dietrich von Homburg, [Ober]-Vogt zu Tuttlingen; Max von Eberstein (Ebenstain); Christoph Truchseß von Waldburg; Wolf Dietrich von Pfirt; [Gangolf II. von] Geroldseck, Landvogt [im Oberelsaß]; Jakob Truchseß von Waldburg; Abt Ulrich [Hamma] von Alpirsbach; Johann (Hans) Melchior Heggenzer von Wasserstelz; Gabriel [von Eyb], Bischof von Eichstätt; Bürgermeister und Rat zu Weil [der Stadt]; Graf Gabriel von Salamanca-Ortenburg; Graf Georg von Lupfen, Landgraf zu Stühlingen; Vogt, Schultheiß, Bürgermeister, Gericht und "gemain amptlüt" von Stadt und Amt Hornberg; Dietrich Speth [von Zwiefalten]; Georg Sigmund von Ems, Domherr zu Konstanz und Basel; Georg von Rott; Bürgermeister und Rat zu Schwäbisch Gmünd; Weigand [von Redwitz], Bischof von Bamberg; Graf Georg von Hohenlohe; Wilhelm Schenk von Limpurg; Wolfgang von Bibra, Deutschordenskomtur zu Mergentheim; Statthalter und Räte der Markgrafen Bernhard und Ernst von Baden; Graf Friedrich von Löwenstein; Johann Loeble [von Greinburg]; Graf Albrecht von Hohenlohe; Bürgermeister und Rat zu Ulm; Peter Scher; Bürgermeister und Rat zu Augsburg; Hans Oswald von Neuneck, Obervogt zu Dornstetten bzw. 'am Schwarzwald'; Vogt von Oppenau ("Nopnaw"); Graf Wolfgang von Hohenlohe; Deutschmeister Walther von Cronberg; Bürgermeister und Rat zu Rottweil; Hug Werner von Ehingen, Obervogt zu Balingen; Konrad von Sickingen, Vogt zu Bruchsal ("Prussell"); Hans Kaspar von Landenberg, Vogt zu "Vahingen".
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.