Lorenz, Sohn des Hans Schmied von Wiesenloch (Schmidts ... Wissennloch), bekundet, dass er mit etlichen anderen unrechtmäßige Fehde gegen die dem Propst zu Wimpfen im Tal zugehörige Priesterschaft vorgenommen hat. Bei diesen Unternehmungen und Händeln hat er Personen angegriffen, die im Schirm des Kurfürsten Philipp von der Pfalz standen und auf dessen Straßen wandelten. Nachdem er dadurch in Ungnade des Pfalzgrafen gekommen war, haben seine Freunde Fürsprache bei diesem geleistet, der Lorenz aus der Sorge gelassen hat. Dafür verpflichtet sich Lorenz auf Lebtag, dass er in keiner Weise gegen den Pfalzgrafen und dessen Untertanen und Schirmverwandte handeln wird, vielmehr dem Fürsten hold und treu sein, seinen Schaden warnen und sein Bestes werben wird. Dies hat Lorenz gelobt und mit aufgereckten Fingern geschworen. Zu größerer Sicherheit setzt er Michel Schmick zu Wiesloch (Schmicken Micheln von Wissenloch) zum Bürgen. Dieser verbürgt sich für Lorenz und bekundet, dass, falls Lorenz einen Artikel übertritt, derselbe dem Pfalzgrafen mit Leib und Gut haftbar und verfallen sein soll. Beide bitten Klaus Siff (Syff), Zentgraf zu Nußloch, um Besiegelung.