Eine Hufe Land zu Jestädt [Ortsteil der Gemeinde Meinhard, Werra-Meißner-Kr.], die früher im Besitz des Klosters Haydau (Heide) war und von der 15...
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Urk. 14, 998
A 1 u, Albrecht sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Albrecht Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe A >> Albrecht (2)
1805 September 13
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eine Hufe Land zu Jestädt [Ortsteil der Gemeinde Meinhard, Werra-Meißner-Kr.], die früher im Besitz des Klosters Haydau (Heide) war und von der 1544 durch Landgraf Philipp anstatt der früher den beiden Pfarrern zu Eschwege verschriebenen Lehen (Beate Virginis) ein jährlicher Zins zugewiesen wurde. Das Lehen hatte zunächst Berthold Rosina, danach Hans Burckhardt, Einwohner zu Jestädt, dann dessen beide Schwiegersöhne Hans Dieterich und Hans Reuffert, später Georg Reuffert, Johannes Hartmann, Konrad Ebert, Bernd Siebert und Konrad Albrecht inne.
Belehnte/r: Anna Elisabeth Hessen, Ehefrau von Johann Wilhelm Hessen und Tochter des verstorbenen Johann Hermann Albrecht, Johannes Siebert, Sohn der verstorbenen Anna Dorothea Siebert, geborener Hartmann, und Enkel des Johann Martin Hartmann, Johann Jakob Wiegand, Sohn des verstorbenen Johann Jakob Wiegand, für Johann Johann Martin Ebert, Sohn des verstorbenen Johann Jakob Ebert, dessen Vormünder Jakob Wiegand und Johann Adam Schneider und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ