Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Ritterabschiede (gebundener Band) Tomus I, mit Sachregister 18. Jh.
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Oberrheinische Reichsritterschaft >> 6 Ritterabschiede seit 1542
1542-1577, [18. Jh.]
Enthält: 1542 Mai 6 (Worms): rheinischer Ritterabschied (Truhenordnung), beglaubigte Kopie der Mittelrheinischen Reichsritterschaft kanzlei 1737
Enthält: 1544 November 26: Akten betreffend den rheinischen Rittertag zu Mainz
Enthält: 1545 Januar 15: Abschied zu Friedberg (Deklaration und Einziehung der Steuern)
Enthält: 1546 Juni 15 / 17: Verhandlungen der Grafen und Ritter des rheinischen Kreises (der Kaiser wehrt sich gegen den Vorwurf, er wolle mit fremder Hilfe das Wort Gottes unterdrücken und Fürsten und Stände in die Gewalt des Hauses Habsburg-Burgund bringen, Ausgleich in Religionssachen, Bestätigung der gräflichen und ritterschaftlichen Freiheiten
Enthält: einzelne Beschwerden, Teilnehmerliste)
Enthält: 1546 Februar 5 (Mainz): rheinischer Ritterabschied. (Schatzungsstreit mit Landgraf Philipp von Hessen, Deputation zum Reichstag, Wahl eines ständigen Ausschusses, Säumige der 1542er Türkenhilfe, Teilnehmerliste)
Enthält: 1547 Oktober 31 (Worms): rheinischer Ritterabschied: Deputation zum Reichstag, Türkenhilfe, Wahl der zwei Hauptleute und zwölf Ausschussmitglieder, mit weiteren Akten (Einladung an die elsässische Ritterschaft, Instruktion für die kaiserlichen Kommissare, Teilnehmerliste) [1547] Entwurf (?) fÜr das neu geplante Bündnis [Reichsbundesverfassung Kaiser Karls V.] [vgl. 142]
Enthält: 1550 März 25 (Mainz): Abschied des rheinischen Ritterausschusses: Vorgehen gegen die Säumigen, Durchsetzung der kaiserlichen Privilegien, Original
Enthält: 1551 August 3 (Oppenheim): Abschied desgl.: Interim, Publikation der Privilegien der Reichsritterschaft, Bedrohung durch Kurpfalz, Beitreibung der Restanten, Beschwerden gegen die Zollerhebung durch Mainz, Pfalz, Hessen, Prokurator der Reichsritterschaft Dr. J. Hechel, Original
Enthält: 1551 August 4: Antwort der Reichsritterschaft auf das Schreiben Kaiser Karls V. (23.3.51): nimmt das Interim an
Enthält: 1553 März 6 (Worms): rheinischer Ritterabschied: Ablehnung der Zahlung von Reichsmatrikularbeiträgen und der Reichslandfriedenshilfe durch die Reichsritterschaft, da sie kein Reichsstand sei, Ablösung des Franz Conrad v. Sickingen als Führer der Reiter der Reichsritterschaft gegen die Türken etc., beglaubigte Kopie der Mittelrheinischen Reichsritterschaftskanzlei 1737
Enthält: 1565 September 6 (Mainz, Karmeliterkloster): rheinischer Ritterabschied: Bewilligung von 16.000 fl., anstatt Reiterdienst, Einteilung der rheinischen Reichsritterschaft in die vier Orte Wasgau, Hunsrück / Mosel, Gau, Wetterau / Westerwald / Rheingau, mit Grenzbeschreibung
Enthält: beglaubigte Kopie der Mittelrheinischen Reichsritterschaftskanzlei 1737
Enthält: 1566 Marz 26 (Mainz): Rückzahlung des wegen der 1565er Türkenhilfe aufgenommenen Kapitals, Deputation zum Reichstag
Enthält: beglaubigte Kopie der Mittelrheinischen Reichsritterschaftskanzlei 1737
Enthält: 1575 Januar 24 (Schwäbisch Gmünd): Korrespondenztagsabschied der drei Ritterkreise, Beschwerden des Kantons Kraichgau (Bedrückung in Religion, Steuern etc. durch Reichsstände,
Enthält: Ablehnung jeder landesfürstlichen Obrigkeit (Zölle, Steuern, Jagd), alleiniger Herr nur der Kaiser, Teilnehmerliste, weitere Akten
Enthält: 1576 Juni 2 (Frankfurt): rheinischer Abschied [vgl. 142/143]
Enthält: 1576 Oktober 8 (Regensburg): Korrespondenztagsabschied der drei Ritterkreise, Beschwerden an den Kaiser, jährlicher Korrespondenztag, Einrichtung von Matrikeln und Verhinderung der Güterentfremdung
Enthält: Freistellung in der Religion, Gravamina des Rittergerichts Nierstein gegen Kurpfalz
Enthält: 1576 Dezember 21 (Burg Friedberg): rheinischer Ritterabschied: allgemeine Gravamina, Matrikeln der Rittergüter, 'morosi', Busecker Tal gegen Hessen, Einziehung der Klöster Thron und Retters zum Nachteil des Adels, Eindringen der Niederländischen in oberländische Stifte, Rittergericht Nierstein, dabei: (1576): Supplik der Grafen und Herren der augsburgischen Konfession an die [evangelischen] Kurfürsten von Pfalz, Brandenburg, Sachsen wegen der Freistellung in der Religion [d. h. Gleichberechtigung der Evangelischen], besonders in den Domstiften, Supplik der Reichsritterschaft an den Kaiser: Ablehnung der für den Adel gefährlichen Freistellung in der Religion, Richtschnur bleibe der Land- und Religionsfrieden
Enthält: 1577 Januar 4 (Worms): rheinischer Ritterabschied
Enthält: bestätigt im wesentlichen den vorhergehenden
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.