Erhaltung des Charakters der Stadt Münster als Provinzialhauptstadt
Vollständigen Titel anzeigen
NL Sperlich, 047
Nr. 17 Bd. 2
NL Sperlich Nachlass Sperlich, Georg, Dr.
Nachlass Sperlich, Georg, Dr. >> 2. Berufliche Tätigkeit >> 2.3. Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Münster
1928 - 1930
Enthält: - Vorgänge um die Denkschrift Sperlichs "Gegen die Verlegung von Behörden" vom 6. 2. 1928: zahlreiche Zeitungsartikel zur Diskussion über die Denkschrift, Position der Provinzialverwaltung, vor allem zur Behördenstadt Münster, Konkurrenz Münster/Dortmund (und Dortmund/Bochum) - Auseinandersetzung der Oberbürgermeister von Dortmund (Eichhoff) und Sperlich sowie von Dortmund (Eichhoff) und Bochum (Ruer) (1928) über die anstehende Verwaltungsreform und die Verlegung zentraler Behörden; wechselseitige Leserbriefe der beteiligten Oberbürgermeister - Schreiben Sperlichs an den Reichsrat Lensing (Dortmund) - Verlegung der Landwirtschaftskammer nach Dortmund (1929) - Denkschrift des Magistrats der Stadt Minden (Dieckmann) zum Erhalt der Oberpostdirektion in Minden (1931) - "Westfälische Heimstätte" verläßt Münster nach Dortmund (1929) - Pläne zur Übersiedlung des Soziologischen Institutes von Münster nach Dortmund (1930) - Reichsreform: Reform der Provinzen und kommunalen Regierungsbezirke Münster und Arnsberg ("Ruhrprovinz" mit Essen als Hauptstadt, Amputation Westfalens) - Polizeiorganisation im Münsterland, Landesarbeitsamt, Handelskammer, Landwirtschaftsorganisationen - Bemühungen um die Verlegung des österreichischen Generalkonsulats von Dortmund nach Münster (1929) (Einschaltung von Prälat Schreiber MdR und Staatssekretär Pünder, Rolle Dr. Strickers) - Grußwort Sperlichs an den Westfälisch-Lippischen Handwerkerbund zum 50. Jahrestag seines Bestehens (1931) - Verbleib des Wehrkreiskommandos in Münster - Auswirkungen der Errichtung einer Wirtschaftsakademie Bochum auf die Verwaltungs-Akademie Münster - die Staatswissenschaftliche Fakultät und die "Akademische Forschungsstelle der Städt. Handelslehranstalt" - Erhalt der Oberpostdirektion
Archivale
Verweis: vgl. Nr. 123; Vgl. auch die zugehörige Mappe in der "Sondersammlung zum Nachlass Sperlich: Karton A"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Münster (Archivtektonik)
- Nichtamtliches Archivgut (Tektonik)
- Nachlässe natürlicher Personen, Familien- und Hofarchive (Tektonik)
- Nachnamen Q - S (Tektonik)
- Nachlass Sperlich, Georg, Dr. (Bestand)
- 2. Berufliche Tätigkeit (Gliederung)
- 2.3. Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Münster (Gliederung)