3/3 [fol. 289ff.]: 1650 Febr. 4 (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXII
Enthält: Anwesend: Rektor Gerhard, Nicolaj, Pregitzer, Wiebel, Rümelin, Wurmbser, Lautterbach, Hafenreffer, Geilfus; 1.) Abgeschlagene Bitte des Christoph Thurner, Rambslerischer Kindsvormund, in Sachen Erbschaftsaushändigung. [UAT 3/3, Bl. 289]; 2.) Nochmals beschlossenes Verhör der Brüder Christoph/Joachim Friedrich v.] Braun wegen der Händel auf dem Schloßplatz. [UAT 3/3, Bl. 289 [Hans]; 3.) Bis zur Ankunft des Syndikus aufgeschobene Entscheidung hinsichtlich der von den Gemeinden Wolfenhausen, Nellingsheim und Eggenweiler eingegangenen Interzession zugunsten ihres Schulmeisters. [UAT 3/3, Bl. 289']; 4.) Beschlossene Vorantwort auf das Schreiben des Bürgermeisters und Rat zu Rottenburg wegen Steuern vom Jahre 1648 bezüglich einer Wiese bei der Braunmühle. [UAT 3/3, Bl. 289']; 5.) Bewilligter Antrag des Mag. Matthias Käuffelin, Pfarrer zu Jesingen, Bebenhauser Amts, auf Interzession bei Bürgermeister und Gericht zu Wildberg in Sachen Käuffelinisches Stipendium für seinen Sohn. [UAT 3/3, Bl. 289']; 6.) Unter Relegationsandrohung sofortige Strafgeldbezahlung verlangt und den Brüdern v. Braun angekündigte Arrestfortdauer. [UAT 3/3, Bl. 289']; 7.) Bewilligtes Gesuch der Witwe Ursula Harpprecht f auf Ausbezahlung der Fruchtbesoldung ihres verst. Schwagers Dr. Harpprecht abzüglich Friedensgelder und Kontribution. [UAT 3/3, Bl. 289']; 8.) Neuerliches Ersuchen des Buchdruckers Hans Jacob Aycheler um gütliche Abwicklung seines Schadenersatzanspruches gegenüber [Baron Ulrich Victor] v. Wellß und [Marcus] Rumpf. [UAT 3/3, Bl. 290]; 9.) Nochmalige Vernehmung der Brüder Christoph/Joachim Friedrich v.] Braun wegen der Händel auf dem Schloßplatz und beschlossene Geldstrafe. Bedingt bewilligtes Gesuch des [Wolfgang Ambrosius] Fabritz um eine Urkunde für seinen Vater zur Bestätigung seiner aufgehobenen Relegätion. ([Johann Georg] Beer (Behr), Ehrenreich v. Closen, Rektor [Gerhard]) [UAT 3/3, Bl. 290] [Hans]
Akte
Acta Senatus, Bd. XXII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2026, 09:18 MEZ
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