Ausstellung "Mechthild (1419-1482) - Im Spiegel der Zeit" im Hauptstaatsarchiv Stuttgart vom 09.05. bis 30.08.2019
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/022 A190002/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/022 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2019
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2019 >> Unterlagen
9. Mai 2019
Besprechung der Ausstellung "Mechthild (1419-1482) - Im Spiegel der Zeit" im Hauptstaatsarchiv Stuttgart vom 09.05. bis 30.08.2019.
2019 jährt sich der Geburtstag von Mechthild von der Pfalz zum 600. Mal. Aus diesem Grund präsentiert das Hauptstaatsarchiv eine kulturhistorische Ausstellung, die an die Persönlichkeit und die biografischen Stationen dieser bemerkenswerten Fürstin erinnern soll. Mechthild von der Pfalz gilt als eine der bedeutendsten Frauengestalten in der Geschichte des deutschen Südwestens. Als Tochter des Kurfürsten Ludwig II. von der Pfalz war sie mit Graf Ludwig von Württemberg (¿ 1450) und in zweiter Ehe mit Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (¿ 1463), dem Bruder des Kaisers, verheiratet. Ihr politisches und gesellschaftliches Wirken, vor allem als Witwe, ist beeindruckend und wird in der Ausstellung durch einzigartige Exponate aus ihrem persönlichen Umfeld zum Ausdruck gebracht.
Als Mutter von Eberhard im Bart hatte Mechthild im Spannungsfeld zwischen Pfalz, Württemberg und Habsburg einen gewichtigen Einfluss. Vor allem aber besaß ihr sogenannter Musenhof in Rottenburg eine großartige Ausstrahlung als Zentrum von Literatur und Kunst. Mechthild repräsentierte ihren Hof als gebildete Mäzenin und Muse.
Bis heute ist die Erinnerung an Mechthild lebendig geblieben; dies gilt besonders für ihr Wirken in Rottenburg. Daher wird die Ausstellung im Anschluss an die Präsentation in Stuttgart auch in Rottenburg und Bad Urach gezeigt werden.
Gespräch mit Peter Rückert, Archivar im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, über die Person Mechthild von der Pfalz und über ihre Bedeutung.
2019 jährt sich der Geburtstag von Mechthild von der Pfalz zum 600. Mal. Aus diesem Grund präsentiert das Hauptstaatsarchiv eine kulturhistorische Ausstellung, die an die Persönlichkeit und die biografischen Stationen dieser bemerkenswerten Fürstin erinnern soll. Mechthild von der Pfalz gilt als eine der bedeutendsten Frauengestalten in der Geschichte des deutschen Südwestens. Als Tochter des Kurfürsten Ludwig II. von der Pfalz war sie mit Graf Ludwig von Württemberg (¿ 1450) und in zweiter Ehe mit Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (¿ 1463), dem Bruder des Kaisers, verheiratet. Ihr politisches und gesellschaftliches Wirken, vor allem als Witwe, ist beeindruckend und wird in der Ausstellung durch einzigartige Exponate aus ihrem persönlichen Umfeld zum Ausdruck gebracht.
Als Mutter von Eberhard im Bart hatte Mechthild im Spannungsfeld zwischen Pfalz, Württemberg und Habsburg einen gewichtigen Einfluss. Vor allem aber besaß ihr sogenannter Musenhof in Rottenburg eine großartige Ausstrahlung als Zentrum von Literatur und Kunst. Mechthild repräsentierte ihren Hof als gebildete Mäzenin und Muse.
Bis heute ist die Erinnerung an Mechthild lebendig geblieben; dies gilt besonders für ihr Wirken in Rottenburg. Daher wird die Ausstellung im Anschluss an die Präsentation in Stuttgart auch in Rottenburg und Bad Urach gezeigt werden.
Gespräch mit Peter Rückert, Archivar im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, über die Person Mechthild von der Pfalz und über ihre Bedeutung.
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Angaben zum entzogenen Vermögen
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BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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