1481 Februar 15 – Tauschvertrag zwischen dem Kloster Gertrudenberg,
vertreten durch die Priorin Jutte van Bevern, die Kellnersche Hille van
Dumpstorpe und die Küstersche Ursula van der Reke, und dem Dompropst Johan van
Raesfelt. Das Kloster überläßt das Thighus zu Homburen Kirchspiels
Westerkappeln, Habbenhus und Erbe zu Pede (Pye), aus welchem dem Bischofe eine
Jahresrente von 16 Schilling zusteht, welche fortan aus dem Erbe Dodeshus
gezahlt werden soll, das Erbe Sevenborgen ebenfalls zu Pye Kirchspiels
Wallenhorst, angekauft vom Rektor der Jakobikapelle Arnd Kenning gegen 6 Mark,
den Zehnten von diesem Erbe Siebenbürgen und den Zehnten von zwei der Witwe
seligen Alberts van dem Bussche gehörenden Kotten ton Sevenborgen und erhält
wieder das Erbe und Gut Dodeshus im Schinkel im Domkirchspiel, belastet mit 4
Scheffel Voghetroggen, 7 Scheffel Roggen und 7 Pfennig zugunsten der Hode
Oisterhus und mit 8 Pfennig Holzgeld. Genehmigung des Bischofs Konrad und des
Domkapitels, vertreten durch Hugo de Bar in Abwesenheit des Dechanten, Gyseke
Voss, Lambert van Bevessen Propst zu St. Johann, Gerd Brauwe, Johan van
Boithmer, Hinryk Ledebur, Borehardus Kobrinck, Johan van Zeggerden, Lambert van
Snetlage, Conradus Kobrinck. – Zeugen: Offizial Adolphus Homel genannt Kurre,
Domvikar Gerlacus de Haren, Knappe und Ministerial Engelbertus de Langen und
Bürgermeister Ertwinus Ertman. – Original Pergament, mit den Siegeln des
Bischofs, des Domkapitels und des Klosters Gertrudenberg an
Pergamentstreifen.