Kraichgau, Ritterkanton (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 578
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Grafenkollegien und Ritterkantone
um 1590-1806 (Nachakten bis um 1810)
Überlieferungsgeschichte
Die große Masse der in diesem Bestand vereinigten Archivalien wurde im Jahr 1832 vom ehemaligen Heilbronner Archiv des Kantons Kraichgau in das Mergentheimer Nebenarchiv verbracht, von wo sie zum größten Teil bei Auflösung dieses Archivs im Jahre 1868 in das Staatsfilialarchiv Ludwigsburg gelangten und dort durch einige spätere behördliche Zugänge ergänzt wurden.
Inhalt und Bewertung
Die alphabetisch nach Orts-, Personen- und Sachbetreffen gegliederten Akten umfassen die verschiedensten Verwaltungsbereiche, soweit - im weitesten Sinne - spätere württembergische Gebiete betroffen sind. Die badische Orte betreffenden Teile des Kantonsarchivs wurde vor 1832 aufgrund des vorrangig geltenden Lokalpertinenzprinzips an Baden ausgefolgt und sind daher heute im Generallandesarchiv Karlsruhe zu suchen.
Das aufgrund zahlreicher Nachträge schwer benutzbare handschriftliche Findbuch aus dem 19. Jahrhundert wurde im Jahr 2006 retrokonvertiert und mit einer neuen Klassifikation versehen. Im Zuge der Retrokonversion wurden die vorhandenen Titelaufnahmen sprachlich modernisiert; weitergehende Überprüfungen oder Ergänzungen durch eine Einsichtnahme am Bestand selbst erfolgten nicht. Die Titelaufnahmen sind von unterschiedlicher Qualität, vielfach fehlen sogar Laufzeitangaben.
Die große Masse der in diesem Bestand vereinigten Archivalien wurde im Jahr 1832 vom ehemaligen Heilbronner Archiv des Kantons Kraichgau in das Mergentheimer Nebenarchiv verbracht, von wo sie zum größten Teil bei Auflösung dieses Archivs im Jahre 1868 in das Staatsfilialarchiv Ludwigsburg gelangten und dort durch einige spätere behördliche Zugänge ergänzt wurden.
Inhalt und Bewertung
Die alphabetisch nach Orts-, Personen- und Sachbetreffen gegliederten Akten umfassen die verschiedensten Verwaltungsbereiche, soweit - im weitesten Sinne - spätere württembergische Gebiete betroffen sind. Die badische Orte betreffenden Teile des Kantonsarchivs wurde vor 1832 aufgrund des vorrangig geltenden Lokalpertinenzprinzips an Baden ausgefolgt und sind daher heute im Generallandesarchiv Karlsruhe zu suchen.
Das aufgrund zahlreicher Nachträge schwer benutzbare handschriftliche Findbuch aus dem 19. Jahrhundert wurde im Jahr 2006 retrokonvertiert und mit einer neuen Klassifikation versehen. Im Zuge der Retrokonversion wurden die vorhandenen Titelaufnahmen sprachlich modernisiert; weitergehende Überprüfungen oder Ergänzungen durch eine Einsichtnahme am Bestand selbst erfolgten nicht. Die Titelaufnahmen sind von unterschiedlicher Qualität, vielfach fehlen sogar Laufzeitangaben.
5 Urkunden, 736 Büschel (18,7 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ