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Johann, Archidiakon der Lausitz, bekundet, dass er die Zwistigkeit zwischen Gunzelin, Abt des Zisterzienserklosters Dobrilugk, und Johann, Pleban von Altdöbern, wegen der vor kurzem erbauten Kirche im Dorf Dobristroh, das zur Parochie Altdöbern gehörte, in der Weise geschlichtet habe, dass der Pleban von jeder der 14 Hufen des Dorfes einen Scheffel Korn, ein Lot Silber kurzer Münze, ein Huhn und ein Bund Flachs, von der Gemeinde insgesamt noch einen halben Scheffel Mohn, einen halben Scheffel Hirse und ein Pfund Wachs jährlich erhalten soll. Das anliegende Dorf Nussedil hat von jeder seiner 12 Hufen jährlich einen Scheffel Korn zu entrichten. Der Pfarrer hingegen soll zweimal wöchentlich am Sonntag und am Freitag oder an einem anderen Tag nach Dobristroh kommen, um die Messe abzuhalten und den Einwohnern beider Dörfer die Sakramente zu spenden. Vom Abt wird der jeweilige Pfarrer von Altdöbern mit der neugebauten Kirche in Dobristroh belehnt werden. "datum et actum in Kalowe, anno domini MCCLXXV Idus Novembris"

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Brandenburgisches Landeshauptarchiv
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