Jörg Haßlach ab dem Honberg und Ehefrau Margreth Maigenberg bekennen, daß Margreth ein Besitzrecht am Gut zum Loch in Liebenhofen hatte. Durch die Heirat mit Jörg Haßlach, der kein Leibeigener des Klosters Weingarten ist, hat sie eine Ehe mit einem Ungenossamen geschlossen und das Gut verwirkt. Abt Kaspar [Schiegg] hat das Gut Hans Kolros von Bodnegg und seiner Ehefrau Anna Suter ("Sutrinen") verliehen. Die Aussteller erklären, daß sie keine Ansprüche mehr auf das Gut stellen werden.
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Jörg Haßlach ab dem Honberg und Ehefrau Margreth Maigenberg bekennen, daß Margreth ein Besitzrecht am Gut zum Loch in Liebenhofen hatte. Durch die Heirat mit Jörg Haßlach, der kein Leibeigener des Klosters Weingarten ist, hat sie eine Ehe mit einem Ungenossamen geschlossen und das Gut verwirkt. Abt Kaspar [Schiegg] hat das Gut Hans Kolros von Bodnegg und seiner Ehefrau Anna Suter ("Sutrinen") verliehen. Die Aussteller erklären, daß sie keine Ansprüche mehr auf das Gut stellen werden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 835
fasc. 076 n. 02 1/2
12898
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 15. Jahrhundert
1487 April 19 (am dornstag vor sant Jörgen des hailigen ritters tag)
17,9 x 30,9 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Jörg Haßlach ab dem Honberg und Ehefrau Margreth Maigenberg
Empfänger: Abt Kaspar [Schiegg] von Weingarten
Siegler: Heinrich von Schellenberg von Wasserburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Empfänger: Abt Kaspar [Schiegg] von Weingarten
Siegler: Heinrich von Schellenberg von Wasserburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Haßlach, Jörg
Haßlach, Margreth
Kolros, Anna
Kolros, Hans
Maigenberg, Margreth
Schellenberg, Heinrich von
Schiegg, Kaspar; Abt von Weingarten
Suter, Anna
Bodnegg RV; Einwohner
Honberg = Blaser : Waldburg RV; Einwohner
Liebenhofen : Grünkraut RV
Loch : Grünkraut RV
Wasserburg (Bodensee) LI; Einwohner
Weingarten RV; Kloster, Leibeigene
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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