Bürgermeister und Rat der Stadt Werrell bekennen, dass vor ihnen Eva Catharina Friling als nunmehr einzige Erbin ihrer Eltern, des Capitän-Leutnants und Kommandanten auf Schloss Werrell Wilhelm Friling und seiner Ehefrau Clara Schmidtman, nachdem ihre beiden verstorbenen Brüder Johann, Vicar im Hohen Dom zu Paderborn, und Johann Wilhelm, Vicar an St.Patroclus zu Soest, ihre Erbteile auf sie vererbet und der Anteil ihrer verstorbenen Schwester Clara Elisabeth von den Vormündern ihres hinterlassenen Kindes bereits abgezogen ist, ihr elterliches Wohnhaus samt Zubehör zu Werrell auf der Steinerstrasse an Johann Caspar Mellin, Erbsälzer und Kämmerer zu Werrell, und seine Ehefrau Anna Elisabeth Menge verkauft habe.
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Bürgermeister und Rat der Stadt Werrell bekennen, dass vor ihnen Eva Catharina Friling als nunmehr einzige Erbin ihrer Eltern, des Capitän-Leutnants und Kommandanten auf Schloss Werrell Wilhelm Friling und seiner Ehefrau Clara Schmidtman, nachdem ihre beiden verstorbenen Brüder Johann, Vicar im Hohen Dom zu Paderborn, und Johann Wilhelm, Vicar an St.Patroclus zu Soest, ihre Erbteile auf sie vererbet und der Anteil ihrer verstorbenen Schwester Clara Elisabeth von den Vormündern ihres hinterlassenen Kindes bereits abgezogen ist, ihr elterliches Wohnhaus samt Zubehör zu Werrell auf der Steinerstrasse an Johann Caspar Mellin, Erbsälzer und Kämmerer zu Werrell, und seine Ehefrau Anna Elisabeth Menge verkauft habe.
v. Brandis, Bestand Sw, Sw 026
v. Brandis, Bestand Sw
v. Brandis, Bestand Sw >> E - Urkunden
1691 Juni 13
Enthält: Unterschrieben haben Eva Katharina Friling und der Stadtsekretär zu Werl Alhard Joachim Mauß. Das Sekretsiegel der Stadt Werl hängt in Holzkapsel an. Or. Pgt.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:31 MEZ