X,12 Der Jugendbund Neudeutschland (ND)
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9501, Ohne Signatur
A047
9501 Widerstand und Verfolgung
Widerstand und Verfolgung >> 01.10. Katholische Jugend
ohne Datum
Enthält: (enthält u. a. einen Bericht vom 17. 6. 1933 über die Auflösung der ND-Gruppe in Berg. Gladbach, einen Bericht über die im August 1933 in Freiburg durchgeführte Führertagung des ND, den Erlass des Preußischen Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung vom August 1933 über die Zusammenarbeit von Hitlerjugend und Höheren Schulen, mehrere aus den Jahren 1933 und 1934 stammende Berichte über Anpöbelungen von Mitgliedern des ND bzw. Störung von ND-Veranstaltungen durch Angehörige der Hitlerjugend, Unterlagen über den Wechsel in der Führung des Kölner ND von Studienrat Burscheid auf Jesuitenpater VorspeI im Jahre 1934, einen aus dem gleichen Jahre stammenden Bericht über unlautere Werbung für die Hitlerjugend im Gymnasium Köln-Lindenthal, weiter das für Lehrer an Höheren Schulen geltende Verbot der Werbung für und der Zusammenarbeit mit ND-Gruppen vom November 1935)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ