Notariatsinstrument des Jacob Krawß, Kleriker Würzburger Bistums: Der Rat zu Nürnberg läßt Meister Frantz, Apotheker von Nördlingen, auf dessen Schreiben, betreffend die Streitsache mit Conradt Perckmeister, Apotheker, und dessen Mitvormunde der durch Gotlieb Volkamer und Hanns Schürstab d.Ä., beide des Rates, sagen, dass der Rat meine wohl "pillich und gepürlich" gegen ihn gehandelt zu haben; glaube er aber beschwert zu sein, so erbiete sich der Rat zu rechtlichem Austrag vor dem Kaiser oder einer Reichsstadt. Darauf antwortet Meister Frantz, er habe mit seinem Schreiben nur zu verstehen geben wollen, dass sein Streithandel mit Conradt Perckmaister noch nicht zum rechtlichen Austrag gekommen sei, gegen den Rat wolle er nur ungern sein oder tun.
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Notariatsinstrument des Jacob Krawß, Kleriker Würzburger Bistums: Der Rat zu Nürnberg läßt Meister Frantz, Apotheker von Nördlingen, auf dessen Schreiben, betreffend die Streitsache mit Conradt Perckmeister, Apotheker, und dessen Mitvormunde der durch Gotlieb Volkamer und Hanns Schürstab d.Ä., beide des Rates, sagen, dass der Rat meine wohl "pillich und gepürlich" gegen ihn gehandelt zu haben; glaube er aber beschwert zu sein, so erbiete sich der Rat zu rechtlichem Austrag vor dem Kaiser oder einer Reichsstadt. Darauf antwortet Meister Frantz, er habe mit seinem Schreiben nur zu verstehen geben wollen, dass sein Streithandel mit Conradt Perckmaister noch nicht zum rechtlichen Austrag gekommen sei, gegen den Rat wolle er nur ungern sein oder tun.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 3360
Lade 23 Nr. 44; V 94/1 Nr. 3360
Zusatzklassifikation: Notariatsinstrument
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475
1463 März 21
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit Notarssignet und Unterschrift
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Geschehen in Nüremberg auff dem rathawß von der stiegen als man in die cantzley pfligt zu geen doselbst etc. 1463, am Montag den 21. tag des Mondes Marcii.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1463
Monat: 3
Tag: 21
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Geschehen in Nüremberg auff dem rathawß von der stiegen als man in die cantzley pfligt zu geen doselbst etc. 1463, am Montag den 21. tag des Mondes Marcii.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1463
Monat: 3
Tag: 21
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Perckmeister, Konrad (Apotheker)
Krauß, Jakob (Notar)
Volkamer, Gottlieb
Frantz, Meister (Apotheker zu Nördlingen)
Friedrich III., Kaiser
Schürstab (Schuerstab, Schurstab) Johann
Nördlingen (Lk. Donau-Ries), Apotheker
Nürnberg, Ausstellungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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