Auf Veranlassung des Geh. Rats Vizekanzlers Fhrn. von Knopp und des Geh. Rats Francken schließt die Stadta Düsseldorf mit dem Oberküster Bernhard Rieger wegen der Erweiterung der Liefergasse und der i
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0-1-2 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1815 - 1876 (alt: Bestand II) Stadtverwaltung Düsseldorf von 1815 - 1876 (alt: Bestand II)
Stadtverwaltung Düsseldorf von 1815 - 1876 (alt: Bestand II) >> 4 Registratur der Stadtkasse, Rechnungen >> 4 Belege zur Gemeinderechnung >> Gemeinderechnung 1833, Etat und Belege
1794 Dez. 18
Regest: Auf Veranlassung des Geh. Rats Vizekanzlers Fhrn. von Knopp und des Geh. Rats Francken schließt die Stadta Düsseldorf mit dem Oberküster Bernhard Rieger wegen der Erweiterung der Liefergasse und der in dieser Gasse gelegenen Behausung der Erbgenehmen von Heunisch, die Rieger gepachtet hat, einen Vergleich. Die in der Liefergasse stehenden Häuser von Heunisch, des zur Sprunckschen Stiftung gehörige Armenhaus, das Haus der Witwe Foerster „Zum Waldecker Hof“ und das der Witwe Severin müssen abgebrochen und zurückgesetzt werden. Die Stadt übernimmt das Versatzrecht an dem von Heunisch’schen Hause, das Rieger erworben hat, und zahlt als Abstand für das Haus u. die zum Bau nötigen alten u. neuen Materialien 4000 Rtlr. à 80 albus Kölnisch, wovon 2000 ‚Tlr. am 1. Febr. 1795 in bar entrichtet, der Rest aber jl. mit 4% verzinst werden soll. Alle Vordokumente des Hauses liefert Rieger an die Stadt aus. Außerdem übernimmt der Magistrat die Zinsen für die den Erben v. Heunisch schuldigen Versatzpfennig ab 7. Mai 1794 u. die Zahlung des Spielpfennigs für die geistl. von Heunisch’schen Tochter vom 7. Mai 1795 ab. Mietenentschädigung für die von Heunisch’schen Geschwister wird dagegen für die zurückliegende zeit nicht, sondern erst vom 1. Febr. 1795 an gewährt. Die Gesamtsumme der Verpflichtungen des Magistrats von 12 135 Rtlr. soll durch eine Anleihe bestritten werden. Abschrift vom 31. März 1795, Beglaubigt durch Stadtsekretär Lülsdorff.
Urkunden
Gemeinderechnung 1833, Etat und Belege
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ
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