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Ankauf der von Wentzischen Güter und Gefälle im Grund Seel- und Burbach seitens der Herrschaft
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 36 X Nr. 9
E 601 Freier Grund Sel- und Burbach
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.3. Adel, adlige Güter und Adelsprozesse
(1591, 1601, 1683, 1699, 1745) 1748-1771
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gesuch des Johann Henrich Hemtz um Beibehaltung seines 2/30tel Anteils am von Wentzischen Gut und seines Verbleibens in seinem Hause (1748); Libell über die zu Neunkirchen, Selbach und Wilden vorhandenen Wentzischen Güter des Freien Grundes Selbach (1683, 1699) Abschrift des Schatzzettels von 1601; Beschreibung und Anschlag der zum Haus Neunkirchen gehörenden, zum Teil den Junkern von Lohe, zum Teil denen von Wentz zu Lahnstein zuständigen Güter (1601); Zinsregister der Wentzischen Zensiten im Grund Selbach seit der Lehnung im Jahr 1739 (1745); Spezifikation der im Freien Grund und in Sayn gelegenen und verkauften Güter des Johann Henrich von Wentz zu Niederlahnstein (ohne Datum); Bescheid des Oberschultheißen Neuper zu Neunkirchen im Streit zwischen den Freiherrn von Wentz zu Koblenz und den Güterschaftszensiten im Grund Selbach wegen rückständiger Zinsen (09.03.1750); Verhandlungen und Berichte, besonders des Oberschultheißen Neuper, über den Verkauf der von Wentzischen Güter und Gefälle im Grund Burbach und Selbach (1751-1754); Extrakt des Rutenmaßes der freiadeligen von Wentzischen Güter im Grund Selbach und Burbach (1753); Notariell beglaubigte Abschrift eines Berichts und Heberegisters der Junker von Selbach, genannt Quadfasel, über die zum freiadeligen Haus Eichen gehörenden Güter von 1590; Sentenz der kirchberg-saynischen Kanzlei von 1727 betreffend Differenzen zwischen den Wentzischen Hofleuten zu Altenseelbach und den Freiherrn von Wentz zu Sayn; Verzeichnis der alle sechs Jahre eingehenden freiherrlich von Wentzischen Lehngelder im Selbacher Grund (um 1755); Abschrift eines Wentzischen Lehnbriefs vom 20.04.1591 über die im Grund Selbach und Burbach gelegenen Allodialritterschaftsgüter; Extrakte aus älteren Obligationen; Extrakt über die anfallenden Einnahmen der im Grund Burbach und Selbach befindlichen Höfe (1771). Korrespondenten u.a.: Wilhelm Christoph Wentz zu Niederlahnstein, Hermann Otto Wentz von Niederlahnstein, Philipp Adolph von Wentz zu Lahnstein, Johann Wilhelm von Wentz zu Niederlahnstein, Gerichtsschöffe Mathias Bergmann, Oberschultheiß Neuper (Neunkirchen), Carl Friedrich Freiherr von Wentz zu Lahnstein (Sayn), Rektor Johann Adolph Bauermeister (Duisburg), Notar Johannes Jacob Bauermeister, Kämmerer von Wentz (Köln), Helm (Hachenburg), Amtsvogt Hofmann (Burbach), von Rauschard (Dillenburg), Regierungsrat Wirths (Dillenburg), Carl Freiherr von Wentz zu Lahnstein (Neuwied, Koblenz, Wetzlar), Niesener (Neunkirchen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.