Nationalliberale Partei (Bestand)
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BArch R 45-I
call number: R 45-I
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Andere politische Parteien und Gruppierungen
1867-1918
Geschichte des Bestandsbildners: Die Nationalliberale Partei entstand 1866 aus dem Zusammenschluß des rechten Flügels der Deutschen Fortschrittspartei mit liberalen Gruppen aus den von Preußen 1866 annektierten Provinzen. Sie entwickelte sich zu einer der großen "staatstragenden" Parteien und besaß stets beträchtlichen Einfluß auf die Politik des Deutschen Reiches. Nach ihrer Auflösung 1919 führte die Deutsche Volkspartei die Tradition der Nationalliberalen Partei fort, während eine Minderheit zusammen mit Politikern der Fortschrittlichen Volkspartei die Deutsche Demokratische Partei gründete.
Stand: Dezember 2003
Bestandsbeschreibung: Die Nationalliberale Partei entstand 1866 aus dem Zusammenschluß des rechten Flügels der Deutschen Fortschrittspartei mit liberalen Gruppen aus den von Preußen 1866 annektierten Provinzen. Sie entwickelte sich zu einer der großen "staatstragenden" Parteien und besaß stets beträchtlichen Einfluß auf die Politik des Deutschen Reiches. Nach ihrer Auflösung 1919 führte die Deutsche Volkspartei die Tradition der Nationalliberalen Partei fort, während eine Minderheit zusammen mit Politikern der Fortschrittlichen Volkspartei die Deutsche Demokratische Partei gründete.
Reichsgeschäftsstelle: Sitzungen des Zentralvorstandes (Protokolle) 1913-1917 (3), Sitzungen des Geschäftsführenden Ausschusses (Schriftwechsel und Protokolle) 1913-1918 (3)
Reichstagsfraktion: Kurzprotokolle der Sitzungen, mit Petitionen und Schriftwechsel 1881-1882, 1908-1913 (4)
Publikationsfindbuch (Hans Booms, Elisabeth Kinder: Liberale Parteien: I. Nationalliberale Partei, II. Deutsche Volkspartei, III. Deutsche Demokratische Partei/Deutsche Staatspartei, Bestandsgruppe R 45. Findbücher zu Beständen des Bundesarchivs Bd 1, Koblenz 1970, Nachdruck 1985)
Stand: 2003
Inhaltliche Charakterisierung: Reichsgeschäftsstelle: Sitzungen des Zentralvorstandes (Protokolle) 1913-1917 (3), Sitzungen des Geschäftsführenden Ausschusses (Schriftwechsel und Protokolle) 1913-1918 (3)
Reichstagsfraktion: Kurzprotokolle der Sitzungen, mit Petitionen und Schriftwechsel 1881-1882, 1908-1913 (4)
Erschließungszustand: Publikationsfindbuch (Hans Booms, Elisabeth Kinder: Liberale Parteien: I. Nationalliberale Partei, II. Deutsche Volkspartei, III. Deutsche Demokratische Partei/Deutsche Staatspartei, Bestandsgruppe R 45. Findbücher zu Beständen des Bundesarchivs Bd 1, Koblenz 1970, Nachdruck 1985)
Umfang, Erläuterung: 10 AE
Zitierweise: BArch R 45-I/...
Stand: Dezember 2003
Bestandsbeschreibung: Die Nationalliberale Partei entstand 1866 aus dem Zusammenschluß des rechten Flügels der Deutschen Fortschrittspartei mit liberalen Gruppen aus den von Preußen 1866 annektierten Provinzen. Sie entwickelte sich zu einer der großen "staatstragenden" Parteien und besaß stets beträchtlichen Einfluß auf die Politik des Deutschen Reiches. Nach ihrer Auflösung 1919 führte die Deutsche Volkspartei die Tradition der Nationalliberalen Partei fort, während eine Minderheit zusammen mit Politikern der Fortschrittlichen Volkspartei die Deutsche Demokratische Partei gründete.
Reichsgeschäftsstelle: Sitzungen des Zentralvorstandes (Protokolle) 1913-1917 (3), Sitzungen des Geschäftsführenden Ausschusses (Schriftwechsel und Protokolle) 1913-1918 (3)
Reichstagsfraktion: Kurzprotokolle der Sitzungen, mit Petitionen und Schriftwechsel 1881-1882, 1908-1913 (4)
Publikationsfindbuch (Hans Booms, Elisabeth Kinder: Liberale Parteien: I. Nationalliberale Partei, II. Deutsche Volkspartei, III. Deutsche Demokratische Partei/Deutsche Staatspartei, Bestandsgruppe R 45. Findbücher zu Beständen des Bundesarchivs Bd 1, Koblenz 1970, Nachdruck 1985)
Stand: 2003
Inhaltliche Charakterisierung: Reichsgeschäftsstelle: Sitzungen des Zentralvorstandes (Protokolle) 1913-1917 (3), Sitzungen des Geschäftsführenden Ausschusses (Schriftwechsel und Protokolle) 1913-1918 (3)
Reichstagsfraktion: Kurzprotokolle der Sitzungen, mit Petitionen und Schriftwechsel 1881-1882, 1908-1913 (4)
Erschließungszustand: Publikationsfindbuch (Hans Booms, Elisabeth Kinder: Liberale Parteien: I. Nationalliberale Partei, II. Deutsche Volkspartei, III. Deutsche Demokratische Partei/Deutsche Staatspartei, Bestandsgruppe R 45. Findbücher zu Beständen des Bundesarchivs Bd 1, Koblenz 1970, Nachdruck 1985)
Umfang, Erläuterung: 10 AE
Zitierweise: BArch R 45-I/...
Nationalliberale Partei, 1866-1919
12 Aufbewahrungseinheiten; 0,5 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Amtliche Druckschriften: ZSg 1-74
Literatur: Renate Köhne, Nationaliberale und Koalitionsrecht: Struktur und Verhalten der nationalliberalen Reichstagsfraktion 1890-1914.- Frankfurt am Main, 1977
Klaus-Peter Reiß, Von Bassermann zu Stresemann: die Sitzungen des nationalliberalen Zentralvorstandes 1912-1917.- Düsseldorf, 1967 (Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien: Reihe 1)
Literatur: Renate Köhne, Nationaliberale und Koalitionsrecht: Struktur und Verhalten der nationalliberalen Reichstagsfraktion 1890-1914.- Frankfurt am Main, 1977
Klaus-Peter Reiß, Von Bassermann zu Stresemann: die Sitzungen des nationalliberalen Zentralvorstandes 1912-1917.- Düsseldorf, 1967 (Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien: Reihe 1)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ