Kläger: Lt. Johann Plocius als Kurator der Anna Lütkens, Witwe des Johann Lütkens, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Nebenbeklagter).- Beklagter: Jobst von Overbeck als Bevollmächtigter seines Schwager Peter (Lucas Sohn) von Spreckelsen, Kurator seiner Mutter Anna von Spreckelsen in Hamburg (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1670) mandati de exequendo cum clausula; Zuständigkeit des Reichkammergerichtes und Einlegung der Revision beim Obergericht nach Scheitern der Appellation an das Reichskammergericht in einem Streit um die Impugnation der Verlassung eines Brauerbes des Johann Lütkens an der Neueburg und um die Haftung der Kläger mit dem als Brautschatz in die Ehe gebrachten Brauerbe für die Schulden ihres Stiefsohns Lucas Lütkens in Höhe von 500 Reichstalern bei den Beklagten
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Kläger: Lt. Johann Plocius als Kurator der Anna Lütkens, Witwe des Johann Lütkens, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Nebenbeklagter).- Beklagter: Jobst von Overbeck als Bevollmächtigter seines Schwager Peter (Lucas Sohn) von Spreckelsen, Kurator seiner Mutter Anna von Spreckelsen in Hamburg (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1670) mandati de exequendo cum clausula; Zuständigkeit des Reichkammergerichtes und Einlegung der Revision beim Obergericht nach Scheitern der Appellation an das Reichskammergericht in einem Streit um die Impugnation der Verlassung eines Brauerbes des Johann Lütkens an der Neueburg und um die Haftung der Kläger mit dem als Brautschatz in die Ehe gebrachten Brauerbe für die Schulden ihres Stiefsohns Lucas Lütkens in Höhe von 500 Reichstalern bei den Beklagten
211-2_L 65
L 3232
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> L
1642,1667-1671
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Johann Conrad Albrecht (junior). Beklagter: Lt. Ulrich Daniel Kühorn. Nebenbeklagter: Dr. Johann Carl Müeg (1670).- Instanzen: 1. (Niedergericht 1666). 2. Obergericht 1666. 3. Reichskammergericht 1667-1671.- Darin: Ehezärter von 1642 zwischen Johann Lütkens und Anna Rüdel, geb. Langenbeck, Witwe des Paul Rüdel, Seidenhändler und Bürger zu Hamburg; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Rostock von 1666; Rücknahme der Impugnation durch die Beklagte 1667.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11249 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ