Hofmark Leonberg (Bestand)
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Hofmark Leonberg
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> IV. Nichtstaatliches Archivgut >> B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion >> 4. Hofmarken und Patrimonialgerichte
1807-1869
Vorwort: Die Hofmark Leonberg (Gde. Maxhütte-Haidhof, Lkr. Schwandorf) gehörte unter anderem den von Sinzenhof, Teufel von Pirkensee, Altmann zu Winzer, Hofer von Lobenstein, Thumb, Stich, Tünzler, von Gugl, Francken und von Oexle. Am 6. Oktober 1796 erwarb Wilhelm Carl Freiherr von Eckart Burg und Hofmark von der Witwe Maria Antonie Freiin von Öxle. 1827 wurde die Hofmark Leonberg aufgelöst und dem Fideikommiss Leonberg-Fischbach zugeordnet. Zu diesem gehörte das Schloss Pirkensee mit Hofmark, Schloss Leonberg mit Hofmark, die Rittergüter Stockenfels und Fischbach mit Hofmark, Hofmark Hof mit Burgstall Zangenfels, Hofmark Steinsberg und das Ritterlehen Stefling. Zum 18.08.1820 war ein Patrimonialgericht I. Klasse bestehend aus den vorherigen Hofmarken Almenhof/Lengenfeld, Leonberg, Pirkensee, Rohrbach, Steinsberg, Steinberg, Traidendorf, Fischbach, Hof a.Regen und Stefling gebildet worden. Der Bestand umfasst 194 Archivalieneinheiten mit einer Laufzeit von 1807 bis 1869. Briefprotokolle: Briefprotokolle Burglengenfeld 552-582.
Hofmark Leonberg
194
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ