Irrungen (Streit) zwischen den Ämtern Gottorf (Husum, Stapelholm) und Schwabstedt - Konvolut VIII (Amt Schwabstedt)
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LASH, Abt. 7 Nr. 5174
Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713
Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 >> 6 Ämter und Landschaften Schleswig-Holstein-Gottorf >> 6.15 Stift Schleswig und Amt Schwabstedt >> 6.15.1 Generelles >> 6.15.1.2 Grenzstreitigkeiten, Verhältnis zu benachbarten Jurisdiktionen (1517-) 1544-1701
(16. Jahrhundert) 1617-1632
Enthält u. a.: Verzeichnis der achtzehn Irrungspunkte (durch den Amtschreiber Wilhelm Niemandt in Schwabstedt) [1617]. Husumer Kommission 1618/1619: Gottorfer Gravamina (6 Exemplare, 22 Punkte). sonstige Beiakten, darunter: Stiftslansten in Klein-Rheide wegen des Rheiderlund 1619-1623. Verzeichnis der Rödemisser Einwohnern gehörenden Ländereien im Alten und im Margaretenkooge, Verhandlungsnotizen 1619 August 16-23. Vertrag 1619 September 3 (drei Kopien) zwischen den Reichsräten Albert Skeel, Eske Brock, Jacob Ulfeldt, Holger Rosenkranz und den gottorfischen Räten und Deputierten Heinrich von Buchwald auf Sierhagen und Schierensee, Egidius von der Lancken, Oberhofmeister, Hans von der Wisch, Amtmann in Tondern, Wulf Blome zu Testorf, Obmann: Gerd Rantzau, über unter anderem Rödemisser Spätland, Grenze und Fischereirecht vor dem Husumer Mühlenteich, Grenze und Besitzrechte in und vor dem Peterskoog und an den durch die Treeneabdämmung entstandenen Halligen, Stapelholmer Regelungen (Halligen St. Johannis und so weiter, Festegeld, fünf Hufen und dritter Baum in Bergenhusen, Struckjagd), drei Bohlen im Amt Apenrade, Bünger-Wohlder-Dörpstedter Grenze, Lagedeich zwischen Schwabstedt und Rödemis, Hut und Weide zwischen Treia und Osterohrstedt, Festegut in Osterohrstedt, Einsetzung der Pastoren und so weiter in Mildstedt, Fischerei auf der Treene, Mast in der Bergenhusener Hölzung, Winnert-Schwabstedter Grenze, Ramstedter Torf, Visitation der Kirche in Taarstedt, Jagd auf Mildstedter, Ipernstedter, Rosendahler Feld. Übersichten über die Gesamtbesitungen des Stifts (16. Jahrhundert und um 1623), offenbar für eine eventuelle Teilung. Revers Bischof Ulrichs (Ausfertigung) über Übergabe einer Hufe zu Klein-Rheide, Rheiderlund, drei Bohlen in Kolstrup und Schuby sowie Tausch im Amt Apenrade 1623 Juni 15. Vertrag zwischen Reichs- und fürstlichen Räten über die Dörpstedter Gracht 1632 Juli 26 (zwei Kopien)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:58 MEZ
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- Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 (Bestand)
- 6 Ämter und Landschaften Schleswig-Holstein-Gottorf (Gliederung)
- 6.15 Stift Schleswig und Amt Schwabstedt (Gliederung)
- 6.15.1 Generelles (Gliederung)
- 6.15.1.2 Grenzstreitigkeiten, Verhältnis zu benachbarten Jurisdiktionen (1517-) 1544-1701 (Gliederung)