Gregor Schupel, Müller in Buckowien, schreibt an Georg, Herzog von Sachsen, dass er die Mühle von Paul Pfeifermüller für 450 Gulden gekauft und gleichzeitig seine eigene Mühle in Buckowien, die dem Zisterzienserkloster Dobrilugk gehöre, an Simon Müller verkauft habe, dass aber Johann Pflugk auf Frauenhain den Kauf der Pfeifenmühle nicht bestätigen wolle, weil er sie selbst in Besitz zu nehmen beabsichtigt, und deshalb an den Abt geschrieben habe, er möge Schupel wieder als Müller in Buckowien annehmen. Schupel berichtet nun, dass er dem Abt die 100 Gulden, die dieser für die Wiederannahme fordere, nicht geben könne, dass er aber Simon Müller 10 Gulden Abstand geboten habe, und bittet den Herzog, den Abt zu veranlassen, dass er ihn seine Mühle behalten lasse oder auf Johann Pflugk einzuwirken, dass er ihm die Pfeifenmühle einräume.

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Brandenburgisches Landeshauptarchiv
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