Vermächtnis des Adolf von Rodenhausen an die Karthause Eppenberg
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 20, 348
Urk. 20, A II 1482 Juli 22
Urk. 20 Kartause Eppenberg - [ehemals: A II]
Kartause Eppenberg - [ehemals: A II] >> 1480-1484
1482 Juli 22
Ausfertigung, Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno 1482 Die Lune d. 22. Julii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Adolf von Rodenhausen hat ein Testament errichtet und in demselben unter anderem Vermächtnisse der Karthause Eppenberg hinterlassen hat. 200 Goldgulden, die er noch von Landgräfin Mechthild von Hessen zu bekommen habe, jährlich vier Viertel Kornzins von 24 Gulden Kaptial, die Georg von Wehren zu entrichten hat, nebst ein Malter Korn und drei Viertel Hafer rückständiger Zins aus dem letzten Jahr.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Adolf von Rodenhausen hat ein Testament errichtet und in demselben unter anderem Vermächtnisse der Karthause Eppenberg hinterlassen hat. 200 Goldgulden, die er noch von Landgräfin Mechthild von Hessen zu bekommen habe, jährlich vier Viertel Kornzins von 24 Gulden Kaptial, die Georg von Wehren zu entrichten hat, nebst ein Malter Korn und drei Viertel Hafer rückständiger Zins aus dem letzten Jahr.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ