Mutter Agatha Lutzin und die Schwestern der Klause zu Ehingen belehnen Martin Schmuckher von Heufelden (Heyfeld) gegen ein Bestandsgeld von 60 fl. und genannte jährliche Leistungen und Dienste mit ihrem Hofgut zu Ehingen, bestehend aus [a] Haus, Hof, Stadel, Garten in der Duchergasse - belastet mit 18 1/2 ß ewigen Zins an die Pfarre zu Ehingen, Wachgeld an die Stadt und 3 h Hauszins; [b] 15 J. Acker im Ösch hinter dem Pfister, 15 J. im Ösch hinter dem Einlaß, 15 J. im Ösch genannt Hoehenwart - durch Flurbezeichnungen näher beschrieben; [c] 2 T. Wiesen im Ehinger Ried - belastet mit dem Heuzehnten an die Pfarre Nasgenstadt -, 15 T. zu Herbertshofen (Herbentshoffen) - belastet mit dem Heuzehnten an die Universität Freiburg und 2 ß 4 h und 3 Hühnern ewigen Zins an St. Jergen im Schwarzwald; [d] 2 Kräutersuhen in der Schwarzen Gasse und bei St. Catharina - belastet mit dem Zehnten an die Pfarre Ehingen und etlichen ß Bodenzins an das Gotteshaus Urspring. - Weitere zum Hof gehörige, aber derzeit anderwärts verliehene 20 1/2 J. Acker sollen, sobald sie frei werden, wieder in den Hof gegen zusätzliche Leistungen eingefügt werden. - Ein Pferd, 2 Ochsen mit Geschirr, Wagen und weiteren Gerätschaften werden dem Bestandsmann für 130 fl. übergeben, und zwar gegen Übernahme einer Zinsschuld von 100 fl. an die Erben des Jerg Kner, gewesenen Pfarrers zu Griesingen, und gegen eine Barzahlung von 30 fl. Zusätze über die im J. 1653 erfolgte Einfügung von 7 J. Acker und 2 Krautsuhen in den Hof.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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