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Stellung des Rossdienstes, insbesondere von den durch Konkurse
distrahierten Gütern
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Enthält: - Ausschreiben der Regierung an die bremischen Stände vom 26. September 1672 zur Stellung des Rossdienstes, mit nachfolgendem Gesuch der Stände vom 25. Oktober 1672 um Verschonung von der Aufbringung der Ritterpferde - Gesuch des bremischen Ritterschaftspräsidenten Gördt von der Lieth an die Regierung vom 2. November 1672 um Eintreibung der rückständigen Rossdienstgelder von den distrahierten Gütern, mit nachfolgendem Strafmandat der Regierung vom 22. November 1672; Gesuch der Erben des Barthold von Reimershausen vom 23. Dezember 1672 um Verschonung von der Eintreibung des Rossdienstes von den distrahierten Gütern des Abtes Clement von der Kuhla zu Kuhla (mit Anlage); Widerlegungsschrift des Ritterschaftspräsidenten vom 26. April 1673; Regierungsbescheid vom 3. Mai 1673 - Gesuch des Ritterschaftspräsidenten vom 4. November 1672 um Eintreibung rückständiger Rossdienstgelder von den distrahierten Gütern des Clement von der Kuhla, Detlef von der Kuhla und Claus von Zesterfleth, mit beigefügter Berechnung; Zitation der Regierung an die Besitzer dieser Güter vom 7. November 1672 wegen Eintreibung der Gelder; Gesuch der Erben des Martin Vorstius als Gläubiger des Claus von Zesterfleth vom 12. Dezember 1672 um Befreiung vom Rossdienst; Regierungsprotokoll vom selben Tag - Gesuche des Bernhard Steinmeyer, Syndikus der bremischen Ritterschaft, vom 8. August und 12. Dezember 1674 um Zahlung des Rossdienstes von den distrahierten Gütern, mit nachfolgenden Regierungsmandaten (Entwürfe und Druckschrift); Regierungsprotokoll vom 23. Januar 1675; Bericht des Caspar Heinrich von Krug als Besitzer des Lunebergischen Wohnhofes vom 6. Februar 1675, mit beigefügter Einteilung des Rossdienstes auf den distrahierten Lunebergischen Gütern von 1672; Beschwerdeschrift einiger Besitzer von Gütern des Johann Marquard von Sandbeck vom 5. März 1675 gegen Jürgen Zeitz wegen militärischer Exekution des geforderten Rossdienstes (mit Anlage), mit nachfolgendem Regierungsmandat an Zeitz wegen Aufhebung der Exekution; Gesuch des Garlef und Ortgies Schulte, des Otto von Düring und der Erben des Landdrosten Caspar Schulte vom 20. April 1675 um Befreiung vom Rossdienst von den distrahierten Gütern, mit nachfolgender Regierungsverfügung an den Ritterschaftspräsidenten vom 29. April 1675; Gesuch des Jürgen von Sandbeck vom 14. Mai 1675 um Befreiung von der Exekution (mit Anlagen, u.a.: Abrechnung mit seinen Gläubigern), mit nachfolgender Regierungsverfügung an den Ritterschaftspräsidenten vom 8. Juni 1675; Gesuche des Ritterschaftssyndikus vom 14. Juni und 3. August 1675 um Einsetzung von Kuratoren aus der Ritterschaft in den distrahierten Gütern zur Herbeischaffung der Gelder von den säumigen Besitzern, mit nachfolgenden Regierungsbescheiden
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.