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Kurfürst Philipp von der Pfalz und Landgraf Wilhelm von Hessen beurkunden gemeinsam einen Vertrag über die Regelungen des gegenseitigen Austauschs...
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Staatsverträge >> 1 Verträge der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und anderer Reichsstände auf dem Gebiet des späteren Großherzogtums Hessen
1489 Juli 21, Frankfurt am Main
Hessen
Ausfertigung (deutsch), Pergament (30,9-31,5 x 54 cm), mit ursprünglich 2 anhängenden Siegeln, davon 1 erhalten
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Franckfort vff dinstag sant Marien Magdalen abent anno domini millesimo quadringentesimo octuagesimo nono
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz und Landgraf Wilhelm von Hessen beurkunden gemeinsam einen Vertrag über die Regelungen des gegenseitigen Austauschs ihrer jeweiligen Leibeigenen und Bastarden, ausgenommen die Leibeigenen im Zehnt Jugenheim (Gugenheim), dem Tannenberg (Dannberg) und Seheim, bezüglich der Freizügigkeit, der Rechte und Pflichten in der Kurpfalz inklusive des Amtes Starkenburg und der Obergrafschaft Katzenelnbogen, zwischen Rhein und Main auf der Groß-Gerauer (Geraw) Seite.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) Original vertrag oder vergleich, zwischen herrn philippsen pfaltzgrafen bey rhein ertztruchseßen und churfursten, so dann herrn landgrafen wilhelmen zu heßen, wegen der gegen einander außgeweßelten leibeigenen leuthe und edlen bastarden in denen churpfaltzischen landen und der obern graffschaft catzenelnbogen zwischen rhein und mein wo gerau gelegen außgeschieden der centh jugenheim, danneberg und seeheim etc. de dato franckfurth auf st. Marien Magdalenen abend. 1489. (2) f ij lr v pfaltzg [...]
Vermerke (Urkunde): Siegler: (1) Kurfürst Philipp von der Pfalz, Siegel verloren (2) Landgraf Wilhelm von Hessen, rundes, braunes Wachssiegel, an Pergamentstreifen anhängend, sehr gut erhalten
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: weitere Ausfertigung: BayHStA München, Kurpfalz Urkunden, Nr. 1020. Kopialüberlieferte Urkundenabschrift: (1) HStAD, C 1 B Nr. 13, fol. 74v-78r. (2) GLA Karlsruhe 67/820, Nr. 141, fol. 178r-179v.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Burg Tannenberg (Dannberg) (Lkr. Bergstraße, Hessen) (2) Frankfurt. a.M. (Franckfort) (Hessen) (3) Groß-Gerau (Gerauw) (Lkr. Groß-Gerau, Hessen) (4) Seheim-Jugenheim (Gugenheim/ Seheim) (Lkr. Bergstraße, Hessen) Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Hessen, Wilhelm von, Landgraf, Graf von Katzenelnborgen, Dietz, Ziegenhain und Nidda
Austausch, Leibeigene, Bastarde
#Kurpfalzurkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.