Quittierung des Deutschen Ordens über die Einlösung eines früher verschriebenen Cappeler Gutes zu Allendorf im Bärenschießen
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Urk. 18, 720
Urk. 18, der Ausf.: Urk. A II Kl. Cappel a1515 Sept. 20
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1510-1519
1515 September 20
Abschrift (gleichzeitig), Papier.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: quietann ... die gegeben ist auff donerstag nach Lamperti anno domini 1515
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Spengellinus Echzell, Trappierer des Hauses St. Elisabeth zu Marburg Deutschen Ordens, bekundet für sich und seine Nachkommen, daß Abt Johann Zuddel (Zcuddel) des Stifts Cappel (des closters zcu Spys Cappell) Prämonstratenserordens das von seinen Vorfahren verschriebene, dem Landkomptur und den Brüdern des genannten Hauses jährlich ein Malter Korn und Hafer partim zinsende Gütchen zu Allendorf im Bärenschießen (im Berscheisßen) mitsamt den darüber ausgestellten besiegelten Urkunden abzulösen begehrt. Daraufhin hat der Ausst. vergeblich nach dem Hauptbrief der Verschreibung gesucht, aber eine Abschrift davon gefunden, wonach die Verschreibung im Jahre 1472 erfolgte und die Verschreibungssumme 40 fl. Kurfürstenmünze (churfürstenn montze) betragen hatte. Empfänger war damals Wipert Löw (Wypert Lebenn), Statthalter der Ballei Marburg (a). Nachdem Abt Johann die 40 fl. geliefert hatte sagt Spengellinus ihn der Summe quitt, ledig und los. Sollte der Hauptbrief über kurz oder lang gefunden werden, wird er dem Abt oder dem Stift übergeben.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (16.Jh.) Aldendorff in Berscheissenn czwey Marpurgesse malder halb korn vnd halb habern, 1 ganß, 1 hanen, 1 huen (um 1525) Ist der briff funden vnd vnß presentyrn den vorschribunge anno 1520 vnd czu brochen von vnß szo er tod waß
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Original: Nr. 599.
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.85
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Spengellinus Echzell, Trappierer des Hauses St. Elisabeth zu Marburg Deutschen Ordens, bekundet für sich und seine Nachkommen, daß Abt Johann Zuddel (Zcuddel) des Stifts Cappel (des closters zcu Spys Cappell) Prämonstratenserordens das von seinen Vorfahren verschriebene, dem Landkomptur und den Brüdern des genannten Hauses jährlich ein Malter Korn und Hafer partim zinsende Gütchen zu Allendorf im Bärenschießen (im Berscheisßen) mitsamt den darüber ausgestellten besiegelten Urkunden abzulösen begehrt. Daraufhin hat der Ausst. vergeblich nach dem Hauptbrief der Verschreibung gesucht, aber eine Abschrift davon gefunden, wonach die Verschreibung im Jahre 1472 erfolgte und die Verschreibungssumme 40 fl. Kurfürstenmünze (churfürstenn montze) betragen hatte. Empfänger war damals Wipert Löw (Wypert Lebenn), Statthalter der Ballei Marburg (a). Nachdem Abt Johann die 40 fl. geliefert hatte sagt Spengellinus ihn der Summe quitt, ledig und los. Sollte der Hauptbrief über kurz oder lang gefunden werden, wird er dem Abt oder dem Stift übergeben.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (16.Jh.) Aldendorff in Berscheissenn czwey Marpurgesse malder halb korn vnd halb habern, 1 ganß, 1 hanen, 1 huen (um 1525) Ist der briff funden vnd vnß presentyrn den vorschribunge anno 1520 vnd czu brochen von vnß szo er tod waß
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Original: Nr. 599.
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.85
(a) Vgl. Urk. Nr.527 (1472 Mai 4)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ