Priorin und Konvent des Klosters Steinheim, vertreten durch ihren Vogt Ulrich Eckhart, Ritter Hans Nothafft, Daniel Nothafft, die Salvepfleger zu Stuttgart: Oberpfleger Sebastian Wälling und die Unterpfleger Klingler und Konrad Scheuntz, beide Richter, sowie der Kirchherr zu Beihingen (Byhingen), Laurentius Metzger, einigen sich über den Weinzehnten zu Beihingen entsprechend den Angaben von Hans Trünncklin und Haynnckelin, den Amtleuten des Hans bzw. des Daniel Nothafft, als der einzigen, die noch darüber Bescheid wissen, und die auch seit ungefähr 30 Jahren den Zehnten geteilt haben: Von den Weingärten jenseits des Neckars genannt Bubenhälden, den Weingärten genannt Ansell (Anßell) und dort hinauf bis zum Wingert der Heiligen zu Beihingen gehört der Zehnte aus 1 J. dem Kirchherrn, aus dem andern J. Hans und Daniel Nothafft und dem Kirchherrn zu 2/3, dem Kloster Steinheim und den Salveherren zu 1/3; desgl. aus einem weiteren 1/2 M. Von 3 Vtl. des Junkers Wolf von Stammheim (Stamhein) gibt die Hälfte dem Kirchherrn den Zehnten, die andere Hälfte Hans und Daniel Nothafft 2/3, dem Kloster Steinheim und den Salveherren 1/3. Aus weiteren 3 Vtl. des Wolf von Stammheim erhält der Kirchherr 2/3 des Zehnten, Hans und Daniel Nothafft 2/9, das Kloster und die Salveherren 1/9. Alle Weinberge bis zur Langen Ebene (Lannge Ebnii) geben 2/3 dem Kirchherrn und den Junkern, 1/3 dem Kloster und den Salveherren; die Weinberge der Langen Ebene und weiter bis zum Fuchsenloch geben 1/2 dem Kirchherrn und den Junkern, 1/2 dem Kloster und den Salveherren. Das "Stäffelin" oberhalb des Fuchsenlochs ist des Klosters und der Salveherren Eigen, desgl. alle weiteren Weinberge bis zu den Fahrwiesen (Farwyßen), die nach Benningen (Bünningen) gehören.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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